Stürme belasten: Allianz profitiert von Pimco und Lebensversicherung

Stürme belasten: Allianz profitiert von Pimco und Lebensversicherung

Gute Finanzgeschäfte in Amerika und eine Erholung in bei Pimco haben Europas größten Versicherer Allianz höhere Katastrophenschäden zum Jahresstart verkraften lassen.

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Stürme belasten: Allianz profitiert von Pimco und Lebensversicherung

Dank einer höheren Marge bei Kapitalanlagen in den USA verdiente der Konzern in der Lebens- und Krankenversicherung operativ mit rund 1,2 Milliarden Euro gut ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor, wie er am Freitag in München mitteilte. Der konzerneigene US-Vermögensverwalter Pimco verzeichnete die höchsten Mittelzuflüsse seit Anfang 2013. Der operative Gewinn der gesamten Allianz-Vermögensverwaltung legte dadurch um knapp ein Viertel auf 572 Millionen Euro zu.

Hohe Belastungen musste die Allianz hingegen im Schaden- und Unfallgeschäft hinnehmen. Wegen hoher Sturmschäden in Europa und Australien sank der operative Gewinn um 13 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Am Ergebnis zehrte auch eine staatliche Neuregelung für Unfallopfer in Großbritannien, die künftig höhere Ansprüche gegen Versicherer haben. Die Sparte sei dennoch auf einem guten Weg, ihr Jahresziel zu erreichen, sagte Finanzchef Dieter Wemmer. Konzernweit peilt die Allianz für 2017 weiterhin einen operativen Gewinn von 10,3 bis 11,3 Milliarden Euro an. Im ersten Quartal wuchs dieses Ergebnis um neun Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Erste Eckdaten hatte der Konzern bereits bei der Hauptversammlung vergangene Woche vorgelegt.

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Auch bei der Allianz-Vermögensverwaltungstochter Pimco geht es aufwärts: Im ersten Quartal flossen dem kalifornischen Fondsanbieter neue Gelder in Höhe von 21 Milliarden Euro von den Kunden zu, wie die Allianz am Freitag mitteilte. "Die Nettomittelzuflüsse Dritter bei Pimco nahmen an Fahrt auf aufgrund der überdurchschnittlichen Entwicklung in mehreren Anlagestrategien", erklärte Finanzvorstand Dieter Wemmer den Zuwachs. Insgesamt, also einschließlich der deutschen Allianz Global Investors (AGI), wuchs das für Dritte verwaltete Vermögen in der Sparte im Vergleich zum Vorjahr um 42 Milliarden auf 1,4 Billionen Euro. Die auf Anleihen spezialisierte Pimco war vor drei Jahren in die Krise gerutscht. Die Mittelzuflüsse und Kostensenkungen trieben das operative Ergebnis in der Sparte um 24 Prozent auf 572 Millionen Euro. Die Asset-Management-Sparte war damit neben der Lebensversicherung hauptverantwortlich für den Anstieg des operativen Gewinns der Allianz um neun Prozent auf 2,9 Milliarden Euro im ersten Quartal.

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