ThemaRichtig versichert

alles zum Thema

Kommentare zu: Die dubiosen Methoden der Volksfürsorge

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

76 Kommentare
  • 09.07.2012, 11:09 UhrAussendienst

    Der Artikel enthält sehr viel Insiderwissen und ist ein Paradepeispiel für investigativen Journalismus.

    Da ich selber jahrelang bei der VoFü beschäftigt bin danke ich der Wirtschaftswoche von Herzen für diesen sehr objektiven Artikel.

    Ein Spot der immer wieder bei Regionaltreffen vorgespielt wird lautet :

    Verkaufen , Verkaufen, Verkaufen - und wenn es sein muss dann verkaufen sie auch ihre Großmutter.

    Im übrigen ist die Mitarbeiter Führung ähnlich der , der Methoden von Sience Technologie.

    Und immer wieder Gruppenzwang. Interne Rennlisten.Manipulation. Gehirnwäsche.

  • 09.07.2012, 11:19 UhrGewesener

    Der Artikel ist gut recherchiert.
    Der Verkaufsdruck der Mitarbeiter ist enorm. Das weiss ich , weil ich da selber mal gearbeitet ( angeschaffen ) habe.

    Die Kollegen kommen und gehen wie in einer Drehtür.

    Und es zählt nur und ausschließlich der Verkauf.

  • 09.07.2012, 11:29 UhrBranchenkenner

    ...............Nach internen Unterlagen, die der WirtschaftsWoche vorliegen, sind von 100 Vertriebsassistenten bei der Volksfürsorge nach drei Jahren kaum noch welche hauptberuflich für das Unternehmen tätig.

    So ist es , sind ja auch hauptsächlich Quereinsteiger und meist schon über 40 Jahre alt und mit Engelszungen bearbeitet worden jetzt doch endlich mal schön und reich zu werden.

    Aber so ist es ja überall im Strukturvertrieb.

    Wer nichts wird wird Wirt , wer gar nichts wird wird Bahnhofswirt, ist auch dieses nicht gelungen dann verkauf Versicherungen.

  • 09.07.2012, 14:43 Uhrvofue11pfaff

    Ich Danke Ihnen für diesen Artikel, das eine oder andere ist auch war.
    Aber, ich selber, als langjähriger Hauptberuflicher Mitarbeiter entscheide mit dem Kunden/Kundin durch eine Analyse ob eine Bestandsmassnahme gemacht wird,denn man(n) konnte dies berechnen.

    Und das viele neue Mitarbeiter(innen) wieder aufhören,ist in erster Sache durch BD,S und VD,S. Grund: Sie haben keine Intresse an diesen Menschen, Sie werden so habe ich es kennengelernt viele male Alleingelassen und das ist zu 100% Falsch. Dagegen muss der Vorstand was machen.

  • 09.07.2012, 15:54 UhrGaststar

    Ja, Moin erst mal.
    Sicher ist viel aus diesem Artikel wahr. Eins sei da mal gesagt: Druck ist überall gegeben. Und auch in einer Angestelltenvariante eines jeden Versicherungsunternehmens werden die Vermittler, wehn wunderts, über Umsätze bewertet. Im selbständigen Bereich ist der Druck noch höher wenn der Vermittler nicht weis wie er am Monatsersten seine Rechnung bezahlen soll.

    Als gestandener und anständiger Vertriebler wie ich braucht man ja nicht jeden BMA mitnehmen. Das sowas nicht immer gut sein kann für den Kunden ist auch dem dümmsten Vermittler, der die Prüfung abgelegt hat, klar. Nur wenn es die einen nicht machen dann machen es die anderen Versicherer. Denn die Frage: Warum haben Sie diese Versicherung abgeschlossen, es gibt doch auch staatlich geförderte Produkte" kommt dann von jedem anderen Versicherungsvermittler der beim Kunden sitzt. Also was ist verwerflich, wenn es sich für den Kunden lohnt, seine eh stillgelegte 2000,- Euro LV in ein gefördertes Produkt umzuwandeln? Der Steuervorteil nützt dem Kunden nichts wenn er Berufsunfäig wird und dann nicht versichert ist. Jetzt kommen noch die, die sagen "der macht ja verlust"! Ja. macht der Kunde. Die durchscnittliche LV Dauer ist in der BRD bei ungefähr 7 Jahren was nicht von ungefähr kommt; machen doch alle Versicherungen und Vertriebsstrukturen irgendwann einmal eine BMA um "Neues" Gechäft zu generieren. So verwerflich das auch sein mag. Vertrieb lebt vom Verkauf. Für Gesetztesänderugen und neue Beschlüsse seitens des Altersvorsorgegesetztes sollte man nicht die Versicherungen allgemein, und die Volksfürsorge AG im speziellen, verantwortlich machen. Wir können dann nur reagieren. Die Gesetze machen die anderen.

  • 09.07.2012, 19:20 Uhrpostman

    Die "alte Volksfürsorge" war ein Unternehmen,was ganz klar nach außen zeigte, hier bist Du richtig,hier bist Du willkommen. Seit einigen Jahren,bzw. seit der letzte Vorstand die Zügel übernommen hatte,konnte man klar erkennen,dass hier was passiert.Erst Reduzierung der Provisionsquoten,dann höhere Zielerreichungen und dann wurde entschieden,die Volksfürsorge platt zu machen.Personalabbau in hohem Maße,und Mobbing Tag ein Tag aus.Seit vielen Jahren kann ich als Stamm Mitarbeiter erkennen,dass es schon lange nicht mehr darum geht,Kunde zu beraten,sondern Kunden zu bescheißen. ! Die so all´beliebte"BEMA"(Bestandsmaßnahme)führte bei vielen Kollegen dazu,nicht mehr die Interessen der Kunden zu vertreten,nein nur die Geldbörse.Sehr gute Vertriebsassistenten die das Zeug hatten,Karriere zu machen,wurden wegen einer drei Tage Erkrankung am Ende des Jahres zu einem Personalgespräch vorgeladen und befragt,warum man krank gemacht hat.TOP Mitarbeiter die mehr als 3 Mio.Beisu geschrieben haben und das auf ehrliche Weise,wurden gefeuert.Organisationsleiter wurden im Fahrstuhl gefeuert,weil der Kollege zum Organisationsdirektor einen Scherz machte.Leider waren die beliebten Führungskräfte die immer hinter uns Vertriebler standen,auf die anderen Seite der geldgierigen gegangen.Manchmal habe ich den Eindruck,dass die Führungskräfte nur noch einen Zweck erfüllen sollen,Leute entlassen.Es wurden alte Leute zur Volksfürsorge zurückgeholt um die Vertriebsmannschaft den Marsch zu blasen.Druck über Druck,da macht das arbeiten wirklich Spaß.Die Interessen der Kunden stehen seit Jahren nicht mehr im Focus der Volksfürsorge.Kunden wurden dazu genötigt,ihre alten Guten Versicherung beitragsfrei zu stellen(Garantiezins 4,5% und mehr)danach wurden neue Versicherungen abschlossen

    • 09.07.2012, 19:52 UhrBEMA

      Als Mitarbeiter der im Vertrieb tätig ist, sollte Ihnen aber bewusst sein das der Höhepunkt des Garantiezins im Zeitraum von Juli 1994 bis Ende Juni 2000 mit exakt 4,0% gegeben war.

  • 09.07.2012, 19:30 UhrDerjenige

    Ich muss schon sagen Ihr Artikel hat mich doch sehr amüsiert. Höchste Kunst des Journalismus.

    Teil I.
    Vorab, auch ich bin hauptberuflicher Mitarbeiter der Volksfürsorge AG. Ich pflege ein Bestes Verhältnis zu meinen Kunden und schätze diese wie sie mich schätzen. Dies beruht auf einem ehrlichen Miteinander beim dem, JA der Mensch/Kunde im Mittelpunkt steht! Dies wird auch so von oberster Rige vermittelt. Meine Kunden wissen ganz genau, dass ich ebenso Verkäufer wie Berater bin. Aber dies ist absolut nichts verwerfliches!

    Vieles Ihrer aufgeführten "Fakten" kann ich definitiv NICHT unterschreiben. Derart horrende Provisionen, wie von Ihnen beschrieben, sind absolut nicht realistisch. Abgesehen davon wird einfach verschwiegen, dass es sich nicht um reine "Abschlussprovisionen" handelt sondern damit auch eine lebenslange Betreuung abgegolten ist!

    Umschichtung von Kapital aus einer extra beitragsfrei gestellten Lebensversicherung in ein Anlagekonzept oder in Berufsunfähigkeitsversicherungen wurde von mir noch nie getätigt. AUCH WURDE DIES NIE VON DER FÜHRUNGSEBENE VERMITTELT ODER WAR BESTANDTEIL VON SCHULUNGEN. Umschichtungen erfolgen nur wenn dies dem Wohl des Kunden zu gute kommt.

  • 09.07.2012, 19:35 Uhrderjenige

    Teil II.

    Die Ausbildung ist absolut hochkarätig und bietet durch innovative Schulungsmaßnahmen beste Lerneffekte in allen Bereichen! (Neukundenakquise, Beratung (Fachwissen nach IHK), Betreuung, Schadensabwicklung und Maßnahmen im Verkauf. Aussagen von ehemaligen Mitarbeitern in Ihrem Bericht wie "wurde mir nicht beigebracht" darf höflichst mit einem Lächeln et acta legen.

    Von abstrusen Verkaufsoffensiven, wie von Ihnen berichtet, die kontrolliert und dokumentiert werden, wurde ich nicht in Kenntnis gesetzt. Komisch wurde ich etwa vergessen?

    Natürlich gibt es Verkaufsaktionen bei aktuellen Anlässen wie bspw. die Garantiezins-Senkung, dies ist jedoch von der gesamten Branche inklusive Banken so vollzogen worden. ABER auch daran ist nichts verwerfliches.

    • 13.07.2012, 14:14 UhrAnonym2

      ...danke - es gibt auch noch sachlich denkende Menschen. Ich habe bei weitem schlimmeres erlebt bei Vertrieb. Dagegen ist Vofü Schlaraffenland für Mitarbeiter !!!!!

weitere Fotostrecken

Blogs

Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Wochen 19+20
Was die Bahn bewegte: Rückblick auf die Wochen 19+20

Die zwei zurückliegenden Wochen haben gezeigt: Billigstrategien im Fernverkehr gehen auf. Auf der Straße feiert...

    Folgen Sie uns im Social Web

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 18.05.2013

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche

WirtschaftsWoche Shop

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.