Volkswagen: Mit moderner Kunst an die Weltspitze

Volkswagen: Mit moderner Kunst an die Weltspitze

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Martin Winterkorn (R), Chef von Volkswagen, und Glenn Lowry (L), Direktor des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz

von Martin Seiwert

Bis 2018 an die Weltspitze. Dieses Ziel hat sich Volkswagen gesetzt und will dieses mit Kunst erreichen. Garant dafür soll eine Kooperation mit dem New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) werden. Diese Marketingstrategie kostet Millionen von Dollar.

Volkswagen will sich bis 2018 an der Weltspitze etablieren - vor Toyota, General Motors und dem vergleichsweise jungen Angreifer Hyundai. Ob das gelingt, liegt nicht nur an neuen Fabriken in Schwellenländern, Kostensenkungen in den alten Werken oder den richtigen Produktstrategien. Aus Volkswagen muss eine angesehene, globale Marke werden.

Mit einem neuen Mega-Marketing-Deal in den USA will der Konzern aus Niedersachsen dem Ziel ein Stück näher kommen: Gestern besiegelte Konzernchef Martin Winterkorn in New York eine Partnerschaft mit dem Museum of Modern Art (MoMA). Es ist die erste umfassende Zusammenarbeit des renommierten Museums mit einem Unternehmen. Gemeinsam solle eine internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst geschaffen werden, sagte Winterkorn.

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Kooperation zweier Champions

Außerdem tritt VW als Sponsor für weitere Veranstaltungen und Aktionen des Museums auf. Der Konzern lässt sich die Zusammenarbeit nach Angaben von Museumsdirektor Glenn Lowry mehrere Millionen Dollar kosten. Genaue Zahlen sind geheim. Im Gegenzug rückt VW ins Blickfeld der jährlich mehr als drei Millionen Besucher und der weltweiten Kunstgemeinde.

Der Deal verleitete Lowry zu einem Wortspiel. Die Partnerschaft, witzelte er bei der Bekanntgabe der Kooperation, bringe „Das Auto“ (auch in den USA ist das der Werbeslogan der Niedersachsen) und „Das Museum“ zusammen. Hier haben zwei Champions Zueinander gefunden – das ist die Botschaft, die Volkswagen von New York City aus in die Welt schicken will. Es handele sich um eine „Kooperation auf Augenhöhe“, betonte VW-Marketing-Vorstand Christian Klingler nicht ohne Stolz.

Die Partnerschaft mit dem MoMA ist die zweite große Marketing-Aktion in kurzer Zeit, mit der Volkswagen in den USA zum Angriff bläst. Bei der wichtigsten Sportveranstaltung, dem Football-Finale Super Bowl, sorgte der Konzern mit ebenso teuren wie beliebten Werbespots für Aufsehen. Der Spot mit dem als Darth Vader verkleideten Jungen wurde bei Youtube über 38 Millionen mal angeklickt und bekam unlängst den Ritterschlag: Er wurde von einer anderen Firma nachgeahmt. Die Macher des Hollywood-Streifens „Thor“ bedienten sich der VW-Vorlage. Selten war ein Auto-Spot in den USA so beliebt.

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