Volkswagens US-Historie: Zweiter Anlauf in den USA

Volkswagens US-Historie: Zweiter Anlauf in den USA

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Unter dem wolkenverhangenen Himmel ist das Logo des Autobauers Volkswagen in Hamburg zu sehen

von Martin Seiwert

Volkswagen beackert den US-Markt schon lange. Mit dem Käfer gelang VW in den USA eine Punktlandung, doch danach ging es abwärts. Die Höhen und Tiefen von VWs US-Expansion.

Schon Ferdinand Porsche schielte auf die USA: Der österreichische Autokonstrukteur sollte den Nazis im heutigen Wolfsburg ein Werk für den KdF-Wagen errichten, den Vorläufer des VW Käfer, und baute praktisch das Ford-Werk River Rouge nach.

1950 fädelte der damalige VW-Chef Heinrich Nordhoff erste Verkäufe in den USA ein. Im ersten Monat gingen 20, dann 30 und schließlich 120 Käfer per Schiff in die neue Welt. Der „German Volkswagen“ wurde als  „Beetle“ (Käfer) oder „Bug“ (Insekt) zum Selbstläufer. Ende der Sechzigerjahre wurden der Käfer und der VW-Bus Kultobjekte der Hippie-Bewegung. Der Absatz schwoll auf knapp 600.000 Autos pro Jahr an. Von da an ging es jedoch abwärts – bis zum Tiefpunkt 1994, als VW weniger als 50.000 Autos in den USA losschlug.

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Die starke Mark hatte den Preis des Käfers von 1600 Dollar Ende der Sechzigerjahre auf mehr als 2600 Dollar 1973 getrieben, weshalb VW 1976 eine Produktion in Westmoreland im Nordwesten der USA aufbaute und die Kapazität auf bis zu 450.000 Autos jährlich hochzog. Doch der neue Golf („Rabbit“) war zu teuer, weil ein Drittel der Komponenten aus Deutschland stammte, hinzu kamen Qualitätsmängel. 1988 schloss VW-Chef Carl Hahn Westmoreland. Seitdem pendelte der Absatz zwischen 200.000 und 300.000 Fahrzeugen – zwei bis drei Prozent des US-Marktes. Dank des neuen Werkes in Chattanooga will Konzernchef Martin Winterkorn bis 2018 die Verkaufszahlen auf 800.000 VW und 200.000 Audi hochjagen.

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