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Vorwurf des US-Senats: Deutsche Bank ist Mitauslöser der Finanzkrise

von Kerstin Dämon

Die amerikanische Tochter der Deutschen Bank ist Mitschuld an der Hypothekenkrise. Das soll ein 120 Seiten starkes Dokument beweisen, das einem Komitee des US-Senat vorliegt. Die Behörden sprechen von einer "riesigen Schlangengrube voller Gier".

Deutsche Bank, New York Quelle: dpa
Deutsche Bank, New York Quelle: dpa

Eigentlich machen die US-Behörden Jagd auf Goldman Sachs. Dabei sind sie jedoch über die Deutsche Bank USA gestolpert. "Wir haben 120 Dokumente, die zeigen, wie die Deutsche Bank in die Hypothekenkrise verstrickt ist", heißt es im aktuellen Report zur Finanzkrise, den ein Komitee des US-Senats gestern veröffentlichte.

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Das "U.S. Senate Permanent Subcommittee on Investigations" ist das älteste Unterkomitee des Komitees für nationale Sicherheit und Regierungsangelegenheiten. In dieser Funktion untersucht das Komitee die Ursachen der US-Immobilienkrise und forscht nach den Schuldigen der sich anschließend weltweit ausbreitenden Krise. 

CDOs verkaufen, bevor der Kreditmarkt zusammenbricht

Jetzt hat das Komitee neue Beweise für die Schuld von Goldman Sachs – und der Deutschen Bank – gefunden. 5.800 Seiten Papier stapelten sich auf den Tischen der neun Mitglieder, 120 davon befassen sich mit der Deutschen Bank. Ein geringer Teil des Ganzen zwar, allerdings wegen einer Sache, wegen der die Deutsche Bank in den USA bereits mehrmals verklagt wurde.

Es geht um den Handel mit forderungsbesicherten Wertpapieren, den sogenannten CDOs. Ganz konkret hat die Deutsche Bank erkannt, dass es bei den US-Immobilien zu einem Preisverfall und dadurch zu Kreditausfällen kommen wird. Darauf wetteten die Banker. Trotzdem verkaufte sie weiterhin die Collateralized Debt Obligations (CDOs) – Kreditderivate. Die Deutsche Bank verkaufte ihren Kunden also Papiere, auf deren Verlust sie bereits spekulierte.

30 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 12.06.2011, 22:59 UhrAnonymer Benutzer: Miki Maus

    2001 hat die Deutsche bank mir eine Vermögensverwaltung aufgeschwatzt und dann innerhalb von Wochen einen 6-stelligen Verlust produziert indem mir als konservativem Anleger Schrottpapiere der Db ins Depot gelegt wurden mit dem o.g. Ergebernis. Ein privat beauftragter renommierter Sachverständige kam zu dem Ergebnis: "hier kann man von einer Vermögensvernichtungsstrategie sprechen". Eine Klage vor dem Landgericht ergab das Urteil: "auch ein bank-Vermögensverwalter kann nicht wissen wie sich Aktien oder Fonds entwickeln, die bank wurde freigesprochen". So wird geurteilt wenn sich ein Privatanleger gegen die große Db wehrt.

  • 31.05.2011, 19:02 UhrAnonymer Benutzer: Jocker1

    Die Amis und die briten versuchen einen auf moralisch zu machen !
    Drecksbande, verkommene ! Kriege führen, Menschen und Staaten
    vernichten unter dem Mantel der großzügigen Weltmacht !
    US$ =m Papierwährung, zum A-putzen zu schade.
    Vollkommen degenerierte Schwackköpfe, verfettet und versaut !

  • 18.04.2011, 13:02 UhrAnonymer Benutzer: Wolfgang Press

    bin bestimmt kein Freund von banken, auch nicht der Deutschen bank. Aber das was die Amis da festgestellt haben ist weder falsch noch richtig. Auslöser der Krise war doch nicht Ackermann oder die Deutsche bank, sondern der ehemalige FED-Präsident Alain Greenspan und seine Kumpanen. Die Amis sollten erst einmal vor der eigenen Türe kehren bevor sie andere beschuldigen. Scheinheiligen Pack, diese Amis.

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