Vulkanasche: Luftraum bleibt gesperrt

Vulkanasche: Luftraum bleibt gesperrt

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Passagiermaschinen der Lufthansa auf dem Flughafen in Frankfurt am Main

Europa liegt weiter unter der Aschewolke des isländischen Vulkans. Die Sperrung des deutschen Luftraums ist bis mindestens 20 Uhr am Sonntag verlängert worden.

Die Deutsche Flugsicherung verschob am Morgen die Frist – eigentlich sollte der Betrieb um 14 Uhr wieder aufgenommen werden können. Auch der britische Luftraum wurde ihretwegen bereits bis zum Abend gesperrt.

Ob danach wieder Starts und Landungen möglich sind ist ungewiss. Meteorologen machen Reisenden wenig Hoffnung auf schnelle Besserung. Die vorherrschenden schwachen Windströmungen und die nach wie vor große Menge an Gletschereis an dem ausgebrochenen Vulkan in Island ließen für die kommenden Tage keine großen Veränderungen der Aschewolke erwarten.

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Lufthansa heben ohne Passagiere ab

Nach Angaben des britischen Wetterdiensts reicht die Aschesäule über dem Eyjafjallajökull mittlerweile bis in eine Höhe von auf 9150 Meter. Die Vulkanaktivität intensiviere sich weiter.

Die Lufthansa überführte am Samstag trotz der Sperrung des Luftraums zehn leere Langstreckenflugzeuge von München nach Frankfurt. Die Maschinen sollten am richtigen Startflughafen sei, wenn der Luftraum wieder geöffnet werde, sagte Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber.

In enger Absprache mit der Deutschen Flugsicherung seien sie rund 3000 Meter hoch nach Sichtflugregeln geflogen worden. In dieser Höhe bestehe keine Gefahr durch die Flugasche.

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