Wacker-Chemie: Kräftige Belebung bei Chipherstellung

Wacker-Chemie: Kräftige Belebung bei Chipherstellung

Das MDax-Unternehmen Wacker Chemie befindet sich laut Unternehmenschef Rudolf Staudigl wieder auf einem leichten Wachstumspfad.

Seit dem „zweiten, dritten Jahresviertel ist ein Aufwärtstrend festzustellen", sagte Staudigl der WirtschaftsWoche im Interview. Nach einem 18-prozentigen Umsatzrückgang im ersten Halbjahr 2009 bei einem Nettoverlust von 69 Millionen Euro will der Wacker-Chemie-Chef für das Gesamtjahr aber noch keine Entwarnung geben: „Umsatz und operatives Ergebnis werden jedenfalls deutlich zurückgehen im Vergleich zum Vorjahr. Das vierte Quartal ist schwer einzuschätzen. Wenn es den bisherigen Trend bestätigt, sind wir in einer besseren Lage. Im dritten Quartal waren Umsatz und Ergebnis höher als im Juni-Quartal."

Nach einem drastischen Einbruch bei Silizium-Wafern für die Chipherstellung Ende 2008 und Anfang 2009, bei denen die Anlagen laut Staudigl „nicht einmal bis zur Hälfte ausgelastet waren", habe sich im zweiten Quartal eine „recht kräftige Belebung" eingestellt, die auch „derzeit weiter aufwärts zeigt". Auch in der Chemie „ziehen die Absatzmengen wieder an", so Staudigl gegenüber dem Düsseldorfer Magazin. Die Kurzarbeit, die zeitweise 3000 Mitarbeiter betroffen hatte, sei beendet.

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Die Konkurrenz aus China, die mit Polysilizium, einem Wacker-Vorprodukt für die Herstellung von Solarpanels, versucht, die Märkte zu erobern, fürchtet Staudigl nicht: „Unsere Qualität ist viel höher." Auch sei der Anteil der Personalaufwendung bei Silizium zu gering, um China einen wesentlichen Kostenvorteil zu verschaffen.

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