Warenhäuser: Karstadt: Kein Geld mehr für Luxus-Offensive

Warenhäuser: Karstadt: Kein Geld mehr für Luxus-Offensive

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ARCHIV - Die Weihnachtsdekoration eines Karstadt-Warenhauses, aufgenommen am Mittwoch (03.12.2008) in Düsseldorf. Der Handels- und Tourismuskonzern Arcandor hat im abgelaufenen Geschäftsjahr unter anderem wegen kräftiger Einbußen bei der Warenhaustochter Karstadt und dem Umbau des Konzerns einen dreistelligen Millionenverlust hinnehmen müssen. Unterm Strich stand für das Geschäftsjahr 2007/2008 (30. September) ein Verlust von 745,7 Millionen Euro, wie die Essener Arcandor AG am Montag (15.12.2008) in Frankfurt mitteilte.

Anders als geplant, verzichtet der Warenhauskonzern Karstadt vorerst auf den Ausbau der so genannten Premium Group. In der Gruppe hat der Karstadt-Mutterkonzern Arcandor die drei führenden Warenhäuser KaDeWe (Berlin), Alsterhaus (Hamburg) und Oberpollinger (München) gebündelt.

Ursprünglich sollten auch die Häuser in Dresden und Frankfurt an der Zeil zu Luxus-Häusern umgebaut und in die Premium-Gruppe integriert werden. Nach Informationen der WirtschaftsWoche liegen die Pläne für die Luxus-Expansion nun aber aufgrund der schwierigen Finanzlage des Unternehmens auf Eis. „Wir müssen genau prüfen, wo und wann wir investieren“, sagte ein Arcandor-Sprecher.

Auch die im April angekündigte Expansion in die russischen Städte St. Petersburg und Moskau sei vorerst vom Tisch, heißt es. In Russland wollte die Warenhauskette Filialen nach dem Vorbild der deutschen Premium-Häuser eröffnen.

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