Kommentare zu: Welche Interessen die Banken an Arcandor haben

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20 Kommentare
  • 03.06.2009, 17:19 UhrAnonymer Benutzer: wz

    Wieder mal ein Fall, wie man sozusagen lehrbuchartig zuerst eine Firma regelrecht ausplündert und nun noch versucht, über den Staat bzw. den Steuerzahler die Taschen der Eigner zu füllen. Es ist an Scheinheiligkeit nun wirklich nicht zu überbieten, die belange der permanent ausgenutzten beschäftigten vorzuschieben. Pfui Teufel bzw. jagd die Akteure zum Teufel und die unfähigen Politiker gleich mit.

  • 03.06.2009, 17:50 UhrAnonymer Benutzer: MCG

    Lieber WZ Sie haben ja wohl null Ahnung. Hier haben eine Gewerkschaft , ein faules koruptes Mittelmanagement und mehrfach über Jahrzehnte ein eingebildeter völlig unfähiger Vorstand eine
    Perle ruiniert. Jetzt hilft Nichts mehr. Dicht machen weil sonst auch noch Mitbewerber leiden , die es besser gemacht haben.

  • 03.06.2009, 19:11 UhrAnonymer Benutzer: wz

    ist ja beruhigend zu lesen, dass Sie lieber MCG, die nötige Ahnung von der Materie haben. Und sicherlich haben Sie gleich die Patentlösung parat. Übrigens: ich habe im Prinzip nichts anderes als Sie ausgesagt!!!

  • 03.06.2009, 19:29 UhrAnonymer Benutzer: Anton

    Tja, wenn man so von den vielfältigen Verflechtungen liest ... wird Arcandor wohl doch noch mit Steuerzahlers Geld gerettet werden?

    Vielen Dank für diese solide Recherche!

  • 03.06.2009, 22:50 UhrAnonymer Benutzer: Dr.med.Wigand von Bremen

    Es mutet an wie eine Provinzposse mit tragischen Folgen.
    Die Kontrollorgane der Kölner Privatbank scheinen total zu versagen und das scheint leider nicht überraschend.
    Dr.med.Wigand von bremen

  • 04.06.2009, 03:47 UhrAnonymer Benutzer: Die Bürgschaft kommt!

    Diese Mafia aus Politikern, bänker, Vorständen sowie stinkfaulen freigestellten betriebsräten (die müssten ja sonst wieder arbeiten) wird es wieder schaffen, so wie bei Opel das die Kredite fliesen!
    Guter Rat an alle Mittelständler wie mit diesem Spuk ein Ende gemacht werden kann:
    Wenn diese Mafia nicht bis zum 15.6.2009 aufhört, die Zukunft unserer Kinder zu verkaufen.
    Alle rund 1,5 Millionen Mittelständler sollten rund 15% ihrer belegschaft entlassen oder die Politik gibt für jeden zu entlassen rund 300.000€ wie bei Opel!
    Da werden wir mal sehen was die Politiker mit rund 4 Millionen mehr Arbeitslosen zum 1. Juli dann macht!

  • 04.06.2009, 09:58 UhrAnonymer Benutzer: South-Dakota

    Für Arcandor scheint ja eine Lösung greifbar nah zu sein. Metro wird für einen Apfel und ein Ei eine ganze Reihe von Karstadt-Häuser übernehmen und Arcandor kann einen Teil seiner Kredite zurückzahlen. Damit wären auch Goldmann Sachs & Co. aus dem Schneider, da diese ihre Mieten weiter bekommen, auch wenn diese niedriger sein werden. Gleichzeitig scheint Steinmeier einen KfW-Kredit auftreiben zu wollen, um Arcandor mehr Verhandlungsmacht bei weiteren Verkäufen zu geben (und sich als Arbeitsplatzretter zu präsentieren). ich vermute aber, dass Arcandor diesen Kredit nur unter der bedingung bekommt, dass er schnell zurückgezahlt wird, indem weitere Teile von Arcandor verkauft werden (Quelle, Spezialversender etc.). Dass was die Mitarbeiter von Anfang an vermutet haben findet nun statt: die Zerschlagung des Kunstgebildes Arcandor. Meine ehrliche Meinung: die beste Lösung, um, nicht allen, aber vielen Mitarbeitern des Konzerns eine Zukunft zu geben. Das Arcandor nicht erfolreich sein kann, haben die vergangenen Jahre zur Genüge gezeigt.

  • 04.06.2009, 10:25 UhrAnonymer Benutzer: sabine

    Die Mitarbeiter hoffen und beten.
    der Anteil an Frauenarbeitspätzen bei den bedrohten 56ooo Stellen
    liegt bei 85%. Es handelt sich zum Großteil um Teilzeitarbeitsplätze.
    Viele alleinerziehende Mütter, die nicht auf Kosten des Staates leben wollen, die qualifiziert sind und sich mit der Marke Karstadt identifizieren, die Freude am täglichen Umgang mit Kunden haben, bangen um ihrem Arbeitsplatz. An das neue Managment wird geglaubt. Endlich Personen (Herr Herzberg ) die das Warenhausgeschäft verstehen, und vernünftige Lösungsansätze auf den Weg gebracht haben. Herr Eick , ein überlegter Rechner, mit kühlem Kopf, der ein zukunftsträchtiges Konzept vorlegt. LEiDER ZU SPÄT???? Denken sie auch an die Veränderungen des Wettbewerbes, wenn die Fusion mit Kaufhof favorisiert wird. ist die dann im Sinne des Endverbrauchers? Eine Chance, wenn auch zeitlich begrenzt, gerne mit strengen Auflagen wird den Markt neu beleben, und nicht viele Menschen (Kunden und Mitarbeiter) in eine ungewisse Zukunft schicken.

  • 04.06.2009, 10:25 UhrAnonymer Benutzer: sabine

    Die Mitarbeiter hoffen und beten.
    der Anteil an Frauenarbeitspätzen bei den bedrohten 56ooo Stellen
    liegt bei 85%. Es handelt sich zum Großteil um Teilzeitarbeitsplätze.
    Viele alleinerziehende Mütter, die nicht auf Kosten des Staates leben wollen, die qualifiziert sind und sich mit der Marke Karstadt identifizieren, die Freude am täglichen Umgang mit Kunden haben, bangen um ihrem Arbeitsplatz. An das neue Managment wird geglaubt. Endlich Personen (Herr Herzberg ) die das Warenhausgeschäft verstehen, und vernünftige Lösungsansätze auf den Weg gebracht haben. Herr Eick , ein überlegter Rechner, mit kühlem Kopf, der ein zukunftsträchtiges Konzept vorlegt. LEiDER ZU SPÄT???? Denken sie auch an die Veränderungen des Wettbewerbes, wenn die Fusion mit Kaufhof favorisiert wird. ist die dann im Sinne des Endverbrauchers? Eine Chance, wenn auch zeitlich begrenzt, gerne mit strengen Auflagen wird den Markt neu beleben, und nicht viele Menschen (Kunden und Mitarbeiter) in eine ungewisse Zukunft schicken.

  • 04.06.2009, 12:09 UhrAnonymer Benutzer: Salzstadt

    Arcandor-Chef ist Aufsichtsrat bei der Deutschen bank. Na Klasse. Da kann man ja fast davon ausgehen, dass diese "beziehung" in die Karten des Warenhaus-Konzerns spielt. Sinnvolle Konzepte hat Karstadt schon seit seiner 2004-andauernden und hausgemachten Dauerkrise nie gehabt. Wo bitteschön soll jetzt ein sanierendes Konzept greifen, wenn die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht einmal gegeben sind.

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