Weltmobilfunkmesse: Telekom will deutsche Bewerber nicht unterstützen

Weltmobilfunkmesse: Telekom will deutsche Bewerber nicht unterstützen

von Jürgen Berke

Die Deutsche Telekom will weder der KölnMesse noch der Messe München helfen, die weltgrößte Mobilfunk-Messe nach Deutschland zu holen.

 „Wir verhalten uns neutral“, heißt es offiziell aus der Telekom-Zentrale in Bonn mit Hinweis auf die inzwischen europaweite Präsenz des Konzerns. Auch Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen will die beiden einzigen deutschen Bewerber nicht unterstützen. Aus Rücksicht auf Schwestergesellschaften in anderen europäischen Ländern möchte der Konzern kein Votum für Köln oder München abgeben. Die  in Düsseldorf ansässige E-Plus sieht ebenfalls keinen Grund, sich für die KölnMesse oder die Messe München einzusetzen. Damit fehlen den beiden deutschen Bewerber hochkarätige Unterstützer. Zumal sich auch O2 nicht für die deutschen Bewerber engagieren möchte.

Köln und München haben sich getrennt voneinander darum beworben, von 2013 an jährlich die Weltmobilfunk-Messe auszurichten, die bisher in Barcelona stattfindet. Künftig soll die Ausstellung, die zuletzt  50.000 Fachbesucher anzog, auch für das Massenpublikum geöffnet werden. Insgesamt wetteifern sechs Städte um die Veranstaltung, neben Köln und München auch Amsterdam, Mailand, Paris und Barcelona. Ende Januar will die GSMA offiziell bekannt geben, welche Messestädte ins Finale der drei besten Bewerber einziehen. Der Sieger des Standort-Wettbewerbs, den der Messeausrichter GSM Association (GSMA) im Sommer bekanntgeben will, darf sich „Welthauptstadt der Mobilkommunikation“ nennen.

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