Wettbewerb: EU weitet Verfahren gegen Google aus

Wettbewerb: EU weitet Verfahren gegen Google aus

von Thomas Stölzel

Der EU-Kommissar für Wettbewerb, Joaquín Almunia, weitet sein Verfahren gegen den US-Suchriesen Google aus. Demnach werden jetzt auch Beschwerden der deutschen Verleger und der Berliner Stadtplandienst.de-Mutter Euro-Cities in die Untersuchung aufgenommen.

Das bestätigten beide Klägerparteien gegenüber der WirtschaftsWoche. In dem EU-Verfahren geht es um den Verdacht: Die Suchmaschine von Google positioniert konzerneigene Dienste wie Google Maps und Google News bei den Treffern an vorderster Stelle, so dass Internet-Nutzer bei Recherchen zuerst auf Google-Angebote klicken. Schon im November hatte der EU-Wettbewerbskommissar ein Verfahren gegen Google eingeleitet. Mit seinen Ermittlungen reagierte er auf Beschwerden der britischen Preisvergleichswebsite Foundem, der französischen Justizsuchmaschine Ejustice.fr sowie der deutschen Microsoft-Tochter Ciao.

Die Verlegerverbände VDZ und BDZV hatten bereits vor einigen Monaten Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht. Das entschied nun am vergangenen Mittwoch, dem Wunsch der EU-Kommission nachzukommen und die beiden Fälle nach Brüssel zu übergeben. Die Verleger und Euro-Cities werfen dem Internetkonzern Google vor, er nutze seine marktbeherrschende Stellung im Suchmaschinengeschäft aus, um sich in anderen Märkten, etwa im Navigations- und im Nachrichtengeschäft, besser zu positionieren. Darin sehen sie einen Verstoß gegen Wettbewerbsrecht. In den vergangenen Tagen hatten sich Mitarbeiter des EU-Kommissars bereits mit Managern von Euro-Cities getroffen.

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2 Kommentare zu Wettbewerb: EU weitet Verfahren gegen Google aus

  • Die Menschen müssen unbedingt besser aufpassen und sich technisch bilden. Auf diesem Gebiet sitzt heute die Macht.

    Jetzt muß die Politik dringend ermahnt werden, damit sie schon im Vorfeld Gesetze macht, die solche Dinge wie den Verkauf von Cloud computing -Systemen für den Privatbereich verbietet. Das hochgefährliche Google-betriebssystems Chrome OS ist genau so etwas. Es soll zukünftig gegen Microsoft und MAC antreten und die dümmsten bauern zuerst einfangen. Vor diesen Dingen müssen alle Verbraucher geschützt werden. Sie werden sonst bis auf die Haut ausspioniert.

    Dieses kommende betriebssystem soll nämlich alle Dateien und alle Programme aus dem Personal Computer komplett herausnehmen. Damit ist der Rechner gar kein Personal Computer mehr (wie seit 1980), sondern erstmals nur noch ein primitiver bildschirm, und alles von der Speicherung bis zur manipulierten Pgrammverarbeitung liegt bei "glaubwürdigen" (lachhaft!) Zentren in den USA - von der Steuererklärung bis zu sonstwas.

    Die Verharmloser und Trommler sind in der Presse schon unterwegs und schreiben gegen bezahlung Lobeshymmnen für dieses hochgefährliche System: Cloud computing.

    "ist mir doch egal" sagt der Schnarcher. Aber die meisten haben doch noch Verstand im Kopf und wissen, daß dieser Schachzug big brother hoch 100.000 bedeutet.

    Die Menschen müssen aufpassen.

  • Wenn es um WETTbEWERb geht, dann hat sich die diktatorische EU
    aus der Sache rauszuhalten!
    Was die EU da vorhat,soll nur den EU-Anbietern Vorteile verschaffen!

    Der einzelne Nutzer entscheidet,welche Dienste Er in Anspruch nimmt.

    Die EU ist aber auf Geschmack gekommen, von anderen GELD
    einzutreiben!

    Was das Ausspionieren angeht,da haben EiNiGE die Möglichkeit!

    Und letztlich kann nur das ausspionirt werden, was ich in das
    DiNG einspeise.

    Es gibt nur EiNE Möglichkeit,: NiCHTS in das DiNG eigeben
    -Überweisungen
    -Kontodaten
    -internetkäufe mit internetzahlungen
    -Steuererklärungen u.a.
    Ah ja, und da ist noch diese Kamerageschichte bei den depperten
    TEENiES !!!!
    Sollte ich einige vergessen haben,so darf jeder für sich ergänzen!

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