Windenergie: Vom sinkenden Schiff zum Jobmotor - Seite 2

Windenergie: Vom sinkenden Schiff zum Jobmotor

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Bundesverkehrsminister Quelle: AP
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee: Neue Windräder auf See sind bereits genehmigt Quelle: AP

Nun will die Bundesregierung auf diesen Trend aufspringen. Die sowieso schon subventionierte Energie soll kurz vor der Bundestagswahl durch eine neue Windpark-Verordnung gestärkt und gefördert werden. Mit dem Bau von 40 Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee sollen 30.000 Arbeitsplätze in Norddeutschland geschaffen werden - ein Trostpflaster für die absterbende Schiffsbauindustrie. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sagte, der Bau von rund 2500 Windrädern auf See sei bereits genehmigt oder beantragt.

Branche mit 200.000 Jobs

An diesem Mittwoch entscheidet das Kabinett über eine Windpark-Verordnung. Darin sollen zunächst Gebiete in der Nordsee festgelegt werden, in denen die Windparks gebaut werden können. Auf insgesamt 100 Quadratkilometern Wasserfläche sollen die Windkraftanlagen entstehen und bis zum Jahr 2030 mehr als zwölf Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Branchenschätzungen zufolge werden bereits 2015 etwa 200.000 Arbeitsplätze in der Windkraftindustrie entstanden sein - jetzt sind es 80.000.

6 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 15.09.2009, 18:51 UhrAnonymer Benutzer: vandale6906

    Wind of Change..... Finden Sie in die Wirklichkeit zurueck

    Die Windstromeinspeisung schwankt in Deutschland gem. der UTC und der bDEW Daten gem. den Launen des Windes zwischen etwa 0 und 20.000 MW. Tagesschwankungen von bis zu 14.000 MW kommen vor. Zum Ausgleich dieser Schwankungen werden zahlreiche Kraftwerke befeuert in bereitschaft gehalten. An manchen Tagen uebersteigt der Energieverbrauch der in bereitschaft gehaltenen Kraftwerke die Windstromeinspeisung. Deshalb kann Windstrom keine Kraftwerke ersetzen, lediglich ein Teil der brennstoffkosten wird gespart. Die Kosten fuer Kohle liegen bei 1 - 2 c/KWh. Kernbrennstoff kostet etwa 0,5c/KWh. Ein Marktpreis fuer derartigen Zufallsstrom koennte bei etwa 1c/KWh liegen. Die EEG Einspeiseverguetung (Subvention) fuer den umweltschaedlichen Windstrom liegt bei 9.2 + 0.5c/KWh Land je nach Windertrag fuer knapp 20 Jahre. Da eine Windmuehle in der Regel nicht einmal die betriebskosten erwirtschaftet werden diese nach Ablauf der Subventionsperiode durch neue umweltschaedliche Windmuehlen ersetzt (Repowering).

    Vandale

    Wenn Sie ein wenig Wirklichkeit vertragen, so habe ich einen Artikel geschrieben : Ein wenig Kritik an der Windenergie www.oekoreligion.npage.de

  • 15.09.2009, 17:48 UhrAnonymer Benutzer: Wind of change

    @Vandale. Windenergie ist die effektivste regenerative Energie bis heute. ihr Preis ist bis auf ca. 1,5 cent pro KWST an fossile Großkraftwerks Energie herangekommen, in Kürze wird Augenhöhe erreicht werden. Die modernern High Tech Anlagen sind inzwischen bei durchschnittlich 3 bis 4 MW angekommen, bei konsequentem Repowering können spätestens bis 2030 zusammen mit der off-shore Technik ca 50 % des Strombedarfs Deutschlands allein mit Windstrom gedeckt werden. Das sind die Fakten leicht zu ergoogeln. Es bleibt völlig schleierhaft, woher Sie ihre behauptungen zur angeblich teuren und low Tech Windenergie haben. Vielleicht ein Geahltsempfänger von RWE und Co ?

  • 15.09.2009, 13:37 UhrAnonymer Benutzer: Genau

    in mehreren Kommentaren und Streitgesprächen zwischen z.b. Trittin und Vertretern der Energiewirtschaft wird immer wieder angeprangert, dass sich die Energiewirtschaft sperren würde die Netze so auszubauen, dass sich z.b. Energie aus Windkraftwerken problemlos einspeisen lassen würde. Da dies eine Grundvoraussetzung ist nehme ich mal an, dass erst einmal das Stromnetz mit Milliarden ausgebaut werden muss bevor hier überhaupt etwas in Richtung mehr Arbeitsplätze gehen kann. Außerdem gibt es ja wohl Zuschüsse und hierdurch werden wohl Fonds platziert. Liege ich da falsch?! Trotzdem bin ich natürlich für regenerative Energien, wenn es sich rechnet....und zwar in der Umweltbilanz und nicht nur für die Anbieter auf Grund von Umverteilung.

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