World of Spices: Gewürz-Patriarch Fuchs plant Nachfolge

World of Spices: Gewürz-Patriarch Fuchs plant Nachfolge

, aktualisiert 02. Juni 2016, 17:22 Uhr
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2014 verbrauchten die Deutschen eine Rekordmenge an Gewürzen: rund 69.000 Tonnen.

Quelle:Handelsblatt Online

Beim Gewürzanbieter Fuchs bahnt sich ein Wechsel an: Gründer Dieter Fuchs bringt die Mehrheit seiner Anteile in eine Stiftung ein. In der Chefetage bleibt der 87-Jährige jedoch präsent.

DissenDer 87-jährige Gewürz-Patriarch Dieter Fuchs hat seine Nachfolgeplanung in Angriff genommen. Der Gründer und bisherige Hauptgesellschafter der niedersächsischen Fuchs-Gewürze-Gruppe habe die Mehrheit seiner Anteile an die gemeinnützige Dieter-Fuchs-Stiftung übertragen, teilte das Unternehmen am Donnerstag auf Anfrage mit. Zuvor hatten das „Manager Magazin“ und die „Lebensmittel-Zeitung“ darüber berichtet.

Der Senior-Chef des nach eigenen Angaben größten deutschen Gewürzanbieters werde aber an der operativen Führung beteiligt bleiben, sagte ein Sprecher. Auch der Anteil der seit dem Jahr 2000 mit 25,01 Prozent beteiligten finnischen Paulig-Gruppe bleibe unverändert.

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Mit dem Unternehmen seien jedoch Vereinbarungen getroffen worden, die der „nachhaltigen und stabilen Entwicklung“ dienten. Zum Inhalt wollte der Sprecher keine Stellung nehmen. Auch wenn diese Vereinbarungen kartellrechtlich als sogenannte gemeinsame Kontrolle der Gesellschaft gewertet würden, werde die betriebliche Führung weiter bei der Fuchs-Muttergesellschaft DF World of Spices liegen.

Das 1952 gegründete Familienunternehmen mit Sitz in Dissen (Kreis Osnabrück) beschäftigt weltweit rund 2800 Mitarbeiter. Neben Firmenchef Dieter Fuchs sind auch externe Manager in der Firma aktiv. Nach Angaben eines Sprechers sind daneben Kinder des Gründers teilweise mit Leitungsaufgaben betraut.

Mit rund 69.000 Tonnen hatte der Verbrauch an Gewürzen in Deutschland im Jahr 2014 einen Rekordwert erreicht. Zahlen für das vergangene Jahr liegen nach Angaben des Fachverbands der Gewürzindustrie noch nicht vor. Noch 1995 hatte der Inlandsverbrauch bei rund 41.000 Tonnen gelegen.

Mit einem Anteil von über 60 Prozent ist die Nahrungsmittelindustrie Hauptabnehmer der Branche. 2014 erwirtschafteten die Anbieter einen Umsatz in Deutschland von rund 1,2 Milliarden Euro. Lieblingsgewürz der Deutschen ist mit weitem Abstand Pfeffer.

Quelle:  Handelsblatt Online
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