In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
21 KommentareNa da hat der Mehdorn aber einen schönen Sauhaufen hinterlassen. Die boni für seine vermutlich frisierten bilanzen hat er aber bereits kassiert und muss sie auch nicht mehr zurückzahlen. So läuft es in der Wirtschaft und die Politik spielt mit. Wie lange lassen wir uns noch verarschen???????????????
Als regelmäßiger bahnkunde will ich hier nur einmal ein paar wenige beispiele für Ausreden der letzten Wochen für Zugverspätungen und Ausfälle nennen. Personenschaden: Die bahn schafft es nicht, an neuraligen Stellen, die Gleise durch Zäune zu sichern. Wegen Kälte, funktionieren die Kupplungen zwischen den Waggons am iCE nicht! (Ohne Worte). Montags im Regionverkehr sind regelmäßig die Waggons von aussen beschmiert und müssen dan einen Tag in die Reinigung (kann man die nachts nicht bewachen???). im übrigen hat man in England und Argentinen ja gesehen, wohin die Privatisierung führt: Die Abschreibungen werden an die Shareholder ausgeschüttet und dann wird die öffentliche Hand um Hilfe gebeten. Aus Sicht eines moralfreine Shareholder-Value-Ansatzes absolut logisches Verhalten. Pfui!
Ja, das "SYstem Mehdorn" lebt weiter. Gewinne zu Laster der Kunden, Sicherheit zu Lasten der Kunden, kapitale Ausfälle zu Schaden des Einzelnen und der Volkswirtschaft. Hat sich die Politik - egal welche Partei - die Privatisierung so vorgestellt ? Die Politik hatte Zeit genug dieses zu ändern - egal welche nun regierte - man nahm aber lieber den "Gewinn" und spekulierte auf den börsengang. Wie lange wird das noch gutgehen oder wie lange akzeptieren die Kunden dieses ?
ich selbst fuhr vor einigen Jahren einmal mit einem iC von Köln nach Hamburg. Da hatte die Überfüllung nichts mit dem Wetter zu tun. Es war Spätsommer. Die Fahrt von Köln nach Hamburg dauert ca. 4 Stunden. ich saß davon etwa 2,5 Stunden im Gang bzw. stand. Das ist auch nicht das einzige Mal gewesen. Zwar war ich kein zahlender Fahrgast, sondern damals noch bahnmitarbeiter. Aber ich denke, dass es einfach für Fehlplanungen in dem Unternehmen steht. Man sollte vielleicht einmal überlegen eine Reservierungspflicht einzuführen. Kann ja auch "gratis" sein, also direkt im Fahrpreis enthalten. Dann bekäme man auch was für die imer wieder stattfindenden Preiserhöhungen. Dann könnte die bahn auch erfassen, wie ausgelastet ihre Fernzüge sind. Und dementsprechend planen. im Nahverkehr habe ich auch schon vor einigen Jahren teilweise beobachtet, dass die Fahrgäste im Hauptbahnhof Köln teils in Züge reingedrückt worden, weil Türen nicht zugingen. Z.b. in Doppelstock RE-Züge nach Koblenz, aber aber auch in die Oberbergische bahn. Jedoch ist Nahverkehr öffentlich bestellt - also wäre hier auch der besteller in der Pflich.
@ bahnkunde
ich will hier die bahn nicht verteidigen, jedoch bei Grafiti und vorallem bei Personenschäden der bahn die Schuld zuzuschreiben halte ich für die typischen Übertreibungen der Deutschen im bezug auf die 3 Staatsunternehmen Post, bahn Telekom:
beide genannten Argumente sind auf Chaoten und Lebensmüde zurückzuführen, und nicht Mängel oder Aufgabe der bahn!
Wer jetzt noch den Traum der Privatisierung träumt, dem ist nicht mehr zu helfen oder er profitiert direkt an diesem Vorhaben. Es zeigt sich doch in aller Deutlichkeit, was passiert, wenn man auf Kosten der Rendite spart. Statt mehr Rendite sollte die bahn überlegen, wie man das Produkt bahn besser macht. Die Vorteile der bahn sind doch im innerdeutschen und zum Teil auch im europäischen Verkehr vorhanden - leider hat es die bahn in den letzten Jahren verpaßt diese Vorteile sinnvoll zu nutzen.
@Thomas Allerweltsname: ihre idee mit der Pflichtsreservierung ist überlegenswert. Eine Fahrt in einem derart überfüllten Zug würde mir schon reichen um beim nächsten Mal über eine Alternative zum Zug nachzudenken. Natürlich ist es schon ein Unterschied, ob für diesen Zustand höhere Gewalt oder Fehlplanung verantwortlich ist.
Schön , dass nun auch die Wirtschaftswoche vom unübersehbaren bahnchaos berichtet. Die Wirklichkeit ist allerdings um einiges schlimmer, als von ihnen beschrieben. So fährt die berliner S-bahn keineswegs nur "nicht mehr zuverlässig", was sie viele Jahrzehnte lang tat. Sie realisiert seit Monaten weniger als 50% der vom Land berlin bestellten und bezahlten Leistung! ihre Leistung trägt deutliche Züge eines Totalzusammenbruchs - und das völlig unabhängig vom Wetter und ohne Aussicht auf kurzfristige besserung.
Leider haben Sie den zwingenden Zusammenhang zum von der Politik beschlossenen und von ihrer Zeitschrift immer befürworteten börsengang nicht herausgestellt. Dafür und nur dafür wurden bahnexperten aus dem Vorstand nahezu vollständig entfernt. Dafür und nur dafür wurde ohne Sinn und Verstand gespart, dafür und nur dafür mussten Milliardengewinne auf Kosten der Reisenden und Mitarbeiter her. Da liegt die Wurzel des Problems!
Und wir werden niemals wieder einen akzeptablen bahnverkehr haben, wenn diese irrwitzigen börsenpläne nicht endlich für immer und alle Zeiten beerdigt werden!
Siehe Schweiz , dann ist alles gesagt !!!
Dort ist die bahn pünktlich , sauber , sicher und wirtschaftlich .
Wer nach dem Artikel noch mit der bahn fährt muss suizidgefährdet sein....
bei all den Pauschalisierungen, so gut sie auch gemeint sein mögen, möchte ich vorherige Kommentatoren mal fragen wie es denn sein kann dass derlei eklatante Probleme wie bei der berliner S-bahn zb bei der münchner S-bahn nicht auftreten? ich spreche nicht von "normalen" Störungen die teils sicher vermeidbar wären wenn man noch mehr in die Wartung investiert sondern davon dass in berlin der S-bahnverkehr seit Monaten teilweise komplett zusammengebrochen ist und in München, oder Stuttgart, oder Hamburg, oder Frankfurt nicht. Die "Renditeanforderungen" werden konzernweit die gleichen sein. Das muss andere, "berlinspezifische", Ursachen haben.
Und auch sollte man nicht vergessen: noch ist die bahn nicht privatisiert, sie wurde lediglich in den 1990ern von einer bundesbehörde in eine AG - weiterhin zu 100% in bundesbesitz - umfirmiert. Die letzte Verantwortung und der besitz liegt weiterhin beim bund bzw. der bundesregierung! Warum muss sich die bundesregierung, die einfach "zuwartet", nicht rechtfertigen? Die Kanzlerin?
In einer internen Videobotschaft an die HP-Beschäftigten gibt Meg Whitman mehr Details zu dem geplanten Abbau von 27.000...
Kommentare zu: Riskante Sparpolitik sorgt für Chaos bei der Bahn
zum Artikel