Zwei Freundinnen in Shanghai: Erster Besuch aus Deutschland

Zwei Freundinnen in Shanghai: Erster Besuch aus Deutschland

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Besuch aus Deutschland

Michaela und Kathrin, zwei sehr gute Freundinnen, kamen zu Besuch - einen Tag, nachdem wir von unseren Reisen in Südchina und nach Thailand wieder in Shanghai angekommen waren.

Es war für mich sehr interessant zu sehen, wie man als Deutscher auf die ungewohnte Welt Asiens reagiert, wenn man zum ersten Mal hier ist. Am ersten Abend sind wir hier in ein chinesisches Restaurant gegangen. Während meine Freundinnen noch übten, mit Stäbchen zu essen, gesellte sich ein Stammgast des Restaurants an unseren Tisch. Als Zeichen seiner Freundschaft goss er uns allen Bier ein, aus der Flasche hatte er aber zuvor schon mit dem Mund getrunken. Dies ist jedoch nur unserem Besuch aufgefallen.

Ich war sehr davon beeindruckt, wie offen meine Freundinnen gegenüber neuen Erfahrungen sind. Sie haben sehr viele kulinarische Besonderheiten Chinas probiert.

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Das Wochenende stand vor der Tür und ich ergriff die Gelegenheit, meinen Freundinnen die Nachtszene Shanghais vorzustellen. Wir waren in drei Clubs und haben viele Menschen kennengelernt. Ein Chinese hat an Kathrin sogar so viel Gefallen gefunden, dass er ihr eine Kette mit einem Jadeanhänger schenken wollte, welche ihm der Vater seines Vaters vermacht hatte. „Diese Geste bedeutet in China, dass man schon so gut wie verheiratet ist.“, habe ich Kathrin ins Ohr geflüstert. Daraufhin hat Kathrin natürlich das Geschenk verweigert.

In der darauffolgenden Woche haben wir uns viele Touristenpunkte in Shanghai angesehen, wie zum Beispiel den Bund, die Yu-Gärten, den Jade-Buddha Tempel, den Jingan Tempel, den Pearltower usw. Es war sehr schön, dass meine Freundinnen sich bereit erklärt haben, einige Aktionen allein zu unternehmen, da ich täglich zur Uni muss. Auch einen Ausflug nach Hangzhou haben die beiden allein unternommen, was allerhand ist, denn hier sprechen noch längst nicht alle Menschen Englisch, sodass eine Unterhaltung mit Händen und Füßen oft erforderlich ist.

Am nächsten Wochenende haben wir einen Ausflug nach Peking gemacht. Wir sind am Donnerstagabend mit dem Nachtzug nach Peking gefahren und sind dort bis Sonntagabend geblieben. Die Zugkosten für Hin- und Rückfahrt betrugen etwa 60 Euro. Da ich 2006 schon einmal in Peking war, wusste ich genau, welche Sehenswürdigkeiten sich wirklich lohnen. Wir besuchten den Tian-An-Men Platz (Platz des Himmlischen Friedens), die verbotene Stadt, das Olympiastadion, die große Mauer, die Pekingoper, den Silk- und den Nightmarket. Auf letzterem habe ich einen Spieß mit drei Skorpionen probiert.

Selbstverständlich haben wir auch Pekingente gegessen.

Geschlafen haben wir im Saga International Youth Hostel, welches ich allen, die günstig in Peking übernachten wollen, nur empfehlen kann. Dort haben wir auch viele Backpacker kennengelernt, die durch Asien reisen und viele interessante Erfahrungen gemacht haben.

Leider sind meine Freundinnen vorgestern wieder abgereist. Es war eine sehr schöne Zeit mit ihnen, jedoch muss ich nicht lange traurig sein, denn morgen kommt schon der nächste Besuch aus Deutschland!

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