
HB TOKIO. Radioaktivität trat den Angaben der Betreibergesellschaft zufolge nicht aus, zwei Arbeiter erlitten Rauchvergiftungen. Der Brand begann zwischen den Reaktoren Nummer 3 und 4 des Atomkraftwerks Oi der Firma Kansai Electric, wie ein örtlicher Regierungsbeamter sagte. Die dort gelagerte Asche ist nach Angaben von Kansai leicht radioaktiv. Messgeräte außerhalb der Anlage hätten jedoch keine Strahlung angezeigt. Alle vier Druckwasserreaktoren der Anlage arbeiteten normal. Oi liegt etwa 320 Kilometer westlich von Tokio. Japan bezieht etwa ein Drittel seiner Energie aus den 55 Atomreaktoren des Landes. Die Regierung will diesen Anteil bis 2010 auf fast 40 Prozent steigern. Bei einem Atomunfall waren 1999 nordöstlich von Tokio zwei Arbeiter getötet worden. Wegen eines Lecks wurden tausende Menschen in Sicherheit gebracht. 2004 wurden fünf Arbeiter












