Urs Rohner: Credit-Suisse-Präsident hofft auf tiefere Hürden für Bankenfusionen

Urs Rohner: Credit-Suisse-Präsident hofft auf tiefere Hürden für Bankenfusionen

, aktualisiert 05. September 2017, 20:31 Uhr
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Der Credit-Suisse-Präsident will mehr Bankenzusammenschlüsse und fordert deswegen einen Abbau der regulatorischen Hürden.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Präsident der Schweizer Großbank Credit Suisse, Urs Rohner, wünscht sich einen Abbau regulatorischer Hürden bei Bankenfusionen. Bislang würden die Institute eher von Zusammenschlüssen abgehalten werden.

ZürichCredit-Suisse-Präsident Urs Rohner wünscht sich einen Abbau der regulatorischen Hürden für große Zusammenschlüsse von Finanzhäusern in Europa. In den vergangenen Jahren hätten die Vorgaben der Regulatoren solche Transaktionen verhindert, sagte Rohner am Dienstag auf einer Konferenz zu Firmenübernahmen der Universität Zürich.

Die große Anzahl der notwendigen Bewilligungen für eine internationale Transaktion halte die Institute von solchen Vorhaben ab. „Bei vielen Banken ist das Risiko zu groß, dass sehr große Transaktionen nicht durchgehen.“ Er wisse nicht, ob sich das ändern werde, er hoffe es aber, sagte Rohner, der früher selbst als Anwalt und Fusionsberater gearbeitet hatte. „Ich würde mir wünschen, dass sich die Bedingungen in Europa so ändern werden, dass man grenzüberschreitende Transaktionen durchführen kann.“

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Quelle:  Handelsblatt Online
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