US-Außenminister: Rudy Giuliani ist aus dem Rennen

US-Außenminister: Rudy Giuliani ist aus dem Rennen

, aktualisiert 09. Dezember 2016, 22:56 Uhr
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Der frühere Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, am 22. November 2016 im Aufzug des Trump-Towers zu Gesprächen mit Donald Trump. Wenige Tage später ließ er „seinen Namen von der Liste“ der Kandidaten für das Außenministeramt streichen.

Quelle:Handelsblatt Online

Bye, Bye, Rudy: Tritt niemals zwischen Donald Trump und das Scheinwerferlicht. Das musste Rudy Giuliani jetzt lernen. Er ist nicht mehr Spitzenkandidat für das Außenministeramt.

New YorkNew Yorks Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani ist aus dem Rennen um das Amt des US-Außenministers ausgeschieden. Giuliani habe bereits Ende November seinen Namen von der Liste streichen lassen, erklärte der designierte US-Präsident Donald Trump am Freitag.

Giuliani (72) war im Wahlkampf einer der lautstärksten Unterstützer Trumps gewesen. Dieser lobte ihn in der Mitteilung in den höchsten Tönen. Trump erklärte, er könne sich zu einem späteren Zeitpunkt einen wichtigen Regierungsposten für Giuliani vorstellen.

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Giuliani selbst ließ erklären, er werde nun mit noch größerem Enthusiasmus in seine Anwalts- und Beratungsfirma zurückkehren.

Anders als bei anderen Kabinettsentscheidungen belohnt Trump damit einen Gefolgsmann nicht für dessen ausdrückliche Loyalität. Medienberichten zufolge hat Trump geärgert, dass Giuliani das Amt des Außenministers zu öffentlich für sich reklamiert habe. Er sei eigentlich Favorit für die Position gewesen.

Mehrere US-Medien berichteten, für den Posten des Chefdiplomaten würden noch mehrere Namen gehandelt: Mitt Romney (69, Ex-Gouverneur von Massachusetts), David Petraeus (64, Ex-CIA-Direktor) und Ex-Admiral James Stavridis (61).

CNN berichtete allerdings, Favorit sei der Präsident und Geschäftsführer des Mineralölkonzerns ExxonMobil, Rex Tillerson.

Tillerson (64) hat enge Verbindungen nach Russland und auch persönlich zu Präsident Wladimir Putin. ExxonMobil bohrt und forscht auf allen Kontinenten und unterhält Operationen in 50 Ländern. Diplomatische Erfahrungen Tillersons sind nicht hinterlegt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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