US-Bank Wells Fargo: Neuer Skandal um teure Autoversicherungen

US-Bank Wells Fargo: Neuer Skandal um teure Autoversicherungen

, aktualisiert 29. Juli 2017, 10:55 Uhr
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Die Enthüllung sorgte am Freitag an der Börse für ein Kursminus von 2,6 Prozent.

Quelle:Handelsblatt Online

Wells Fargo hat jahrelang teure Autoversicherungen abgeschlossen ohne die Kunden darüber zu informieren. Dass die US-Bank nicht eher an die Öffentlichkeit ging, sorgt für Empörung. Die Aktie gibt um 2,6 Prozent nach.

New YorkDie amerikanische Skandalbank Wells Fargo kommt nicht zur Ruhe. Die Enthüllung, wonach das Institut über Jahre für 800.000 Kreditnehmer teure Autoversicherungen ohne deren Wissen abschloss, sorgte am Freitag an der Börse für ein Kursminus von 2,6 Prozent. Aktionäre, Politiker und Verbraucherschützer forderten eine Erklärung dafür, wie es dazu kam und warum der Konzern nicht eher an die Öffentlichkeit ging. Wells Fargo hatte bereits Empörung ausgelöst, weil Angestellte des Unternehmens für Millionen unwissende Kunden Bank- und Kreditkartenkonten eröffneten.

Der für Verbraucherkredite zuständige Manager Franklin Codel sagt in einem Interview, das Unternehmen habe vor einem Jahr von den Problemen erfahren. Damals habe es in im Bereich Autokredite auffällig viele Beschwerden gegeben. Das Autoversicherungsprogramm sei daraufhin schnell eingestellt sowie Firmenleitung und Aufsichtsbehörden informiert worden. Demnach wollte Wells Fargo zunächst die betroffenen Kunden informieren und entschädigen und erst dann an die Öffentlichkeit gehen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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