US-Notenbank: Yellen signalisiert nach Trump-Sieg Zinserhöhung

US-Notenbank: Yellen signalisiert nach Trump-Sieg Zinserhöhung

, aktualisiert 17. November 2016, 15:13 Uhr
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Die Fed-Chefin hält weiter an einer Zinserhöhung fest.

Quelle:Handelsblatt Online

US-Notenbankchefin Janet Yellen lässt sich vom Wahlergebnis in den USA wohl nicht beeindrucken. Sie hält auch weiterhin eine baldige Zinserhöhung für angemessen. In wenigen Wochen könnte es soweit sein.

Düsseldorf In ihrer ersten öffentlichen Rede seit dem Triumph des Republikaners verwies sie im Manuskript für einen Auftritt vor einem Kongress-Ausschuss auf die zurückliegende November-Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve („Fed“). Damals hätten die Währungshüter es als angemessen bezeichnet, dass die Zinsen „relativ bald“ stiegen.

Yellen betonte am am Donnerstag, die amerikanische Wirtschaft habe sich weiter in Richtung der von der Notenbank Fed angestrebten Ziele entwickelt. Die Institut peilt Vollbeschäftigung und stabile Preise an.

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Die Fed-Chefin sagte, ein Hinauszögern der geldpolitischen Straffung könne dazu führen, dass Investoren in einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld übermäßige Risiken eingingen. Dies könne dazu führen, dass spätere Zinserhöhungen dann in einer schnelleren Gangart erfolgen müssten.

Die Fed hält die Zinsen seit Dezember 2015 in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Experten rechnen für Dezember mit einem Schritt nach oben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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