US-Vorwahlen: Clinton siegt in Kalifornien

US-Vorwahlen: Clinton siegt in Kalifornien

, aktualisiert 08. Juni 2016, 13:07 Uhr
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Hillary Clinton hat beim letzten Super Tuesday vier der sechs Vorwahlen gewonnen, darunter im wichtigen Bundesstaat Kalifornien.

Quelle:Handelsblatt Online

Glück gehabt: Hillary Clinton gewinnt auch die Vorwahlen in Kalifornien. Eine Niederlage der Demokratin in dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat wäre eine Steilvorlage für Donald Trump gewesen.

WashingtonHillary Clinton hat den größten US-Vorwahlstaat Kalifornien nach AP-Informationen gegen ihren parteiinternen demokratischen Herausforderer Bernie Sanders gewonnen. In dem Staat waren die Stimmen von 475 Delegierten zu gewinnen.

Die Vorwahl im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien war die wichtigste am Dienstag gewesen. Eine Niederlage Clintons im Golden State hätte Trump eine Steilvorlage geliefert, um seine Widersacherin als schwache Kandidatin darzustellen, die selbst ihre eigene Partei nicht begeistern kann. In den Umfragen vor der Wahl hatten sich Clinton und ihr parteiinterner Rivale Bernie Sanders ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.

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Clinton hatte sich bereits vor Verkündung des Ergebnisses in Kalifornien zur Siegerin des Vorwahlkampfs der Demokraten und damit zur Präsidentschaftskandidatin ihrer Partei erklärt.

Sie wird aller Voraussicht nach die erste Frau überhaupt, die von einer der beiden großen US-Parteien in den Hauptwahlkampf ums Weiße Haus geschickt wird. Ihren Vorsprung auf Sanders erhöhte Clinton mit Vorwahlsiegen in vier der sechs Staaten, in denen am Dienstag gewählt wurde. Sie gewann neben Kalifornien auch die Staaten New Jersey, New Mexico und South Dakota. Damit kann sie bei den gebundenen Delegierten nicht mehr von Sanders eingeholt werden.

Auch die meisten Superdelegierten, die frei abstimmen dürfen, haben Clinton ihre Unterstützung beim Nominierungsparteitag im Juli zugesagt. Diese könnten theoretisch ihre Meinung noch ändern und zu Sanders umschwenken. Das gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich.

Quelle:  Handelsblatt Online
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