US-Vorwahlen der Republikaner: Ex-Kandidat Romney will Trump unbedingt verhindern

US-Vorwahlen der Republikaner: Ex-Kandidat Romney will Trump unbedingt verhindern

, aktualisiert 03. März 2016, 19:04 Uhr
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Der ehemalige Präsidentschaftsbewerber ließ keinen Zweifel daran, was er von Trump als Kandidat hielte.

Quelle:Handelsblatt Online

Sollte Donald Trump für die Republikaner ins Rennen um die US-Präsidentschaft gehen, fürchtet Mitt Romney um die Zukunft des Landes. Vor Studenten nennt er den umstrittenen Milliardär einen „Schwindler“.

WashingtonDer ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat seinen möglichen Nachfolger Donald Trump als gefährlich gebrandmarkt. Sollte Trump im Sommer wirklich der offizielle Kandidat der Partei werden, schwänden die Chancen auf „eine sichere und wohlhabende Zukunft“, sagte Romney am Donnerstag bei einer Rede in Utah. Anders als behauptet sei Milliardär Trump auch kein „Unternehmergenie“. Im Gegenteil: „Donald Trump ist ein Schwindler“, sagte Romney vor rund 700 anwesenden Studenten.

Romney war 2012 offizieller Präsidentschaftskandidat der Republikaner, unterlag dann aber in der Wahl gegen Amtsinhaber Barack Obama von den Demokraten. Trump bewirbt sich derzeit in Vorwahlen um die offizielle Kandidatur, die im Juli auf dem Parteitag der Republikaner vergeben wird. Nach einem ganzen Schwung Abstimmungen am Dienstag liegt Trump deutlich vor seinen Mitbewerbern in der Partei.

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Romney forderte seine Partei auf, Trumps Kür zum Kandidaten mit aller Macht zu verhindern. Dem Unternehmer fehle die Integrität für das Amt des Präsidenten. Romney verwies unter anderem darauf, dass Trump die Folter von Terroristen und die Tötung von deren Kindern befürworte. „Das ist genau die Art von Wut, die andere Nationen in den Abgrund geführt hat“, sagte Romney. Die Republikaner sollten einen der anderen Bewerber auswählen – Ted Cruz, Marco Rubio oder John Kasich.

Er unterstellte Trump auch mangelnde Ehrlichkeit und verwies dabei auf Betrugsvorwürfe. In New York war die von Trump gegründete Trump University Ziel von Ermittlungen – wegen des Verdachts, sie werde ohne Genehmigung betrieben und werbe mit falschen Versprechungen. Trump bestreitet jedes Fehlverhalten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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