US-Wahl 2016: Clinton in Umfrage klar vor Trump

US-Wahl 2016: Clinton in Umfrage klar vor Trump

, aktualisiert 11. Juni 2016, 10:52 Uhr
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Die wahrscheinliche US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten liegt in Umfragen klar vor ihrem republikanischen Pendant Donald Trump.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Demokratin Hillary Clinton hängt ihren republikanischen Konkurrenten Donald Trump im Rennen ums Weiße Haus ab. Ein Fünftel der Wähler will sich enthalten, darunter ein prominenter Ex-Präsidentschaftskandidat.

WashingtonIm Rennen um die US-Präsidentschaft hat die Demokratin Hillary Clinton einer Umfrage zufolge weiterhin bessere Aussichten auf einen Sieg als der Republikaner Donald Trump. 46 Prozent der Befragten geben in der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Ipsos und der Nachrichtenagentur Reuters an, im November für die Ex-Außenministerin stimmen zu wollen. Trump kommt auf 34,8 Prozent. 19,2 Prozent unterstützen keinen der beiden Kandidaten.

Von ihrem Erfolg bei den jüngsten Vorwahlen am Dienstag, bei denen sie sich die Kandidatur der Demokraten sicherte, konnte die frühere First Lady aber somit zunächst nicht sonderlich profitieren. Ihr Vorsprung auf Trump entsprach in etwa dem, den sie auch in der Umfrage vor einer Woche verbuchte. Der Milliardär hatte dagegen vorübergehend einen zweistelligen Rückstand aufgeholt, nachdem er im Mai das Kandidatenticket seiner Partei löste. Kurze Zeit lag er mit Clinton fast gleichauf, bevor er wieder zurückfiel.

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Der ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will seinen Parteifreund Donald Trump derweil nicht als US-Präsidenten. Dem US-Nachrichtensender CNN sagte Romney am Freitag, er werde seine Stimme bei der Wahl im November weder Trump noch der Demokratin Hillary Clinton geben. Romney warf dem New Yorker Milliardär vor, dass er einen „durchsickernden Rassismus“ und Frauenfeindlichkeit fördern könne

Romney war 2012 bei der Präsidentenwahl dem Amtsinhaber Barack Obama unterlegen. Er gehört seit längerem zu den scharfen Kritikern Trumps. Der umstrittene politische Quereinsteiger hatte am Dienstag die Nominierungsschwelle von 1237 Delegierten für den Parteitag der Republikaner im Juli in Cleveland (Bundesstaat Ohio) überschritten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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