US-Wahl 2016: Trump deutet erneut Gewalt gegen Clinton an

US-Wahl 2016: Trump deutet erneut Gewalt gegen Clinton an

, aktualisiert 17. September 2016, 09:13 Uhr
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Der republikanische Präsidentschaftskandidat hat erneut Gewalt gegen Konkurrentin Clinton angedeutet.

Quelle:Handelsblatt Online

Es ist nicht das erste Mal, dass Donald Trump in der Öffentlichkeit den Eindruck erweckt, dass Clinton mit Gewalt rechnen muss. Selbst in seinem eigenen Lager stießen die Aussagen des Präsidentschaftskandidaten auf Kritik.

MiamiDer republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat erneut mit Andeutungen über Gewalttaten gegen seine Gegenkandidatin Hillary Clinton für Aufsehen gesorgt. Bei einem Wahlkampfauftritt in Miami forderte Trump die Personenschützer von Clinton mit Blick auf deren Eintreten für strengere Waffengesetze auf, sich zu entwaffnen. „Nimm ihnen die Waffen weg, sie will keine Waffen“, sagte Trump. „Sehen wir, was mit ihr passiert... Es wird sehr gefährlich“, setzte er hinzu.

Auch im republikanischen Lager stießen die Äußerungen auf Kritik. „Der Secret Service sollte diese Drohung untersuchen“, twitterte der Politikberater Stuart Stevens, der 2012 den Republikaner Mitt Romney als Präsidentschaftskandidat beraten hat.

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Bereits im vergangenen Monat hatte Trump mit zweideutigen Äußerungen eine Welle der Kritik auf sich gezogen, wonach Clinton möglicherweise nur durch Waffenbesitzer zu stoppen sein könnte. Bereits damals hatte der Secret Service, der für den Schutz der Kandidaten zuständig ist, entgegen der Gepflogenheiten Stellung zu den Äußerungen bezogen und erklärt, er sei sich des Kommentars bewusst. Es habe mehr als ein Gespräch mit der Wahlkampfmannschaft Trumps wegen der Bemerkung gegeben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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