US-Wirtschaft: Glück im Unglück

US-Wirtschaft: Glück im Unglück

, aktualisiert 26. Mai 2017, 16:09 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Die hochgerechnete US-Wachstumsrate konnte im vergangenen Quartal doch die Ein-Prozent-Marke knacken. Der Schwung ist zu Beginn des Jahres dennoch verlorengegangen. Das hat aber Tradition.

WashingtonDie US-Wirtschaft ist nicht ganz so schwach in das Jahr gestartet wie bisher gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im ersten Quartal – auf ein Jahr hochgerechnet – um 1,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum zugelegt, teilte das Handelsministerium am Freitag in Washington nach einer zweiten Schätzung mit. In einer ersten Erhebung war nur ein Zuwachs um 0,7 Prozent ermittelt worden.

Dennoch hat die größte Volkswirtschaft der Welt in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich an Schwung verloren. Im Schlussquartal 2016 war die amerikanische Wirtschaft noch um annualisiert 2,1 Prozent gewachsen. Seit einigen Jahren ist zum Jahresauftakt ein vergleichsweise schwaches Wachstum in den USA zu beobachten. In den Folgequartalen zeigte sich regelmäßig ein spürbares Anziehen der Konjunktur.

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Wachstumszahlen werden in den USA auf ein Jahr hochgerechnet. Die annualisierten Raten geben an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang gehalten würde. In Europa wird auf diese Annualisierung verzichtet. Deshalb sind die europäischen Wachstumsraten geringer und nicht unmittelbar mit amerikanischen Werten vergleichbar.

Quelle:  Handelsblatt Online
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