USA: Leistungsbilanzdefizit leicht gestiegen

USA: Leistungsbilanzdefizit leicht gestiegen

, aktualisiert 20. Juni 2017, 16:22 Uhr
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Die USA importieren wesentlich mehr als sie exportieren.

Quelle:Handelsblatt Online

Das Leistungsbilanzdefizit hat sich in den USA im ersten Quartal leicht verschärft, liegt aber dennoch niedriger als erwartet. US-Präsident Donald Trump hat sich vorgenommen, das Defizit langfristig abzubauen.

WashingtonDas Defizit in der US-Leistungsbilanz hat sich Anfang 2017 nicht ganz so stark ausgeweitet wie erwartet. Es stieg zwischen Januar und März zum Vorquartal um 2,4 Prozent auf 116,8 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium in Washington am Dienstag mitteilte. Das entspricht 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Minus von knapp 124 Milliarden Dollar gerechnet. Ende 2005 lag das Defizit noch auf dem Rekordwert von 6,3 Prozent des BIP, doch seitdem haben eine höhere heimische Ölproduktion und zeitweise niedrigere Ölpreise die Rechnung für Rohstoffimporte gedrückt.

Das Defizit kommt vor allem deshalb zustande, weil die USA viel mehr importieren als exportieren. Das ist US-Präsident Donald Trump ein Dorn im Auge. Er hat Importzölle auf Waren bestimmter Handelspartner ins Spiel gebracht und angekündigt, aus Freihandelsabkommen auszusteigen. Trumps Kritik richtet sich auch explizit gegen Deutschland.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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