Valartis-Bank: Hacker erpressen offenbar Kunden

Valartis-Bank: Hacker erpressen offenbar Kunden

, aktualisiert 27. November 2016, 15:31 Uhr
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Die Erpresser fordern die Kunden auf, zehn Prozent ihres Guthabens zu überweisen.

Quelle:Handelsblatt Online

Hacker haben Kunden der Valartis-Bank laut einem Bericht aufgefordert, einen Teil ihres Guthabens an sie zu überweisen. Falls diese sich weigern, wollen die Hacker private Daten an Medien und Finanzbehörden übermitteln.

Zürich/HongkongKunden der Liechtensteiner Valartis-Bank sind einem Zeitungsbericht zufolge Opfer von Erpressern geworden. Diese forderten die Kunden – darunter Politiker und Schauspieler – auf, zehn Prozent ihres Guthabens in der Internetwährung Bitcoin an sie zu überweisen, berichtet die „Bild am Sonntag“.

Das Blatt beruft sich auf E-Mails, die die Bank-Kunden am Freitag in ihren Postfächern gefunden hätten. Sollte nicht gezahlt werden, wollen die Erpresser am Mittwoch Daten an Finanzbehörden und Medien weiterreichen.

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Erst vor wenigen Tagen waren Unbekannte in die Systeme der Valartis-Bank eingedrungen. Das Institut räumte ein, Opfer eines Hackerangriffs geworden zu sein. „Wir haben die Behörden eingeschaltet, die Ermittlungen laufen“, zitierte „Bild am Sonntag“ Bankchef Andreas Insam.

Bei der Valartis-Bank wie auch bei Citychamp war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Anfang des Jahres hatte der chinesische Investor Kwok Lung Hon über die Firma Citychamp Watch & Jewellery Group die Mehrheit an der Valartis-Bank von der in der Schweiz gelisteten Valartis-Gruppe übernommen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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