Versicherungskonzern: Zurich-Versicherer kämpft um guten Ruf

Versicherungskonzern: Zurich-Versicherer kämpft um guten Ruf

, aktualisiert 12. Mai 2016, 09:49 Uhr
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Ein altes Logo des Versicherungskonzerns am Hauptquartier in Zürich. Der neue Unternehmenschef sorgt sich nach der Entlassungswelle des Vorjahres um den guten Ruf.

Quelle:Handelsblatt Online

Kosten für den Umbau der Problemsparte Schadenversicherung haben Europas fünftgrößten Versicherer den Jahresauftakt verhagelt. Doch für den neuen Zurich-Chef gibt es wichtigere Dinge als die Geschäftszahlen.

ZürichFür den neuen Chef der Zurich Insurance Group hat der gute Ruf des Versicherungskonzerns oberste Priorität. „Vorrangig ist die Reputation, die Glaubwürdigkeit des Unternehmens, die durch den Vorfall im Jahr 2015 angegriffen ist“, sagte Mario Greco am Donnerstag. „Am wichtigsten ist es, die wiederherzustellen.“

Zurich hatte nach einer Gewinnhalbierung im vergangenen Jahr sein Rentabilitätsziel gekippt und den Sparkurs inklusive eines massiven Stellenabbaus verschärft. Im Dezember hatte der langjährige Konzernlenker Martin Senn das Handtuch geworfen.

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Greco, den Zurich vom italienischen Rivalen Generali abgeworben hat, steht seit Anfang März an der Spitze von Europas fünftgrößtem Versicherungskonzern. Er muss das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs bringen, den Gewinnrückgang stoppen und neue Ertragsziele definieren. Greco sagte, am ehesten könne der Ruf wiederhergestellt werden, indem Zurich die Ergebniserwartungen Quartal für Quartal übertreffe.

Denn Kosten für den Umbau der Problemsparte Schadenversicherung und schlechtere Ergebnisse an den Kapitalmärkten haben der Zurich Insurance Group den Jahresauftakt verhagelt. Der Gewinn sank im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent auf 875 Millionen Dollar, wie der Versicherungskonzern am Donnerstag mitteilte.

Europas fünftgrößter Versicherer schnitt damit allerdings besser ab als von Analysten erwartet. Diese hatten durchschnittlich mit 707 Millionen Dollar Überschuss gerechnet. Das Schadenversicherungsgeschäft verbesserte sich planmäßig und weitere Fortschritte im Jahresverlauf seien zu erwartet.

Quelle:  Handelsblatt Online
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