Versicherungsriese: Allianz startet mit Umsatzplus in das erste Quartal

Versicherungsriese: Allianz startet mit Umsatzplus in das erste Quartal

, aktualisiert 12. Mai 2017, 07:43 Uhr
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Der Münchner Versicherer ist europaweit führend.

Quelle:Handelsblatt Online

Der größte deutsche Versicherer Allianz hat seine Zahlen für das erste Quartal 2017 vorgelegt. Der Gesamtumsatz stieg leicht auf 36,2 Milliarden Euro. Erfreulich entwickelte sich besonders die US-Tochter Pimco.

DüsseldorfGute Finanzgeschäfte in Amerika und eine Erholung in bei Pimco haben Europas größten Versicherer Allianz höhere Katastrophenschäden zum Jahresstart verkraften lassen. Konzernweit peilt die Allianz für 2017 weiterhin einen operativen Gewinn von 10,3 bis 11,3 Milliarden Euro an. Im ersten Quartal wuchs dieses Ergebnis um neun Prozent auf 2,9 Milliarden Euro.

Dank einer höheren Marge bei Kapitalanlagen in den USA verdiente der Konzern in der Lebens- und Krankenversicherung operativ mit rund 1,2 Milliarden Euro gut ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor, wie er am Freitag in München mitteilte.

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Gute Nachrichten kommen von der US-Tochter Pimco: Dem kalifornischen Fondsanbieter flossen im ersten Quartal neue Gelder in Höhe von 21 Milliarden Euro von den Kunden zu. „Die Nettomittelzuflüsse Dritter bei Pimco nahmen an Fahrt auf aufgrund der überdurchschnittlichen Entwicklung in mehreren Anlagestrategien“, erklärte Finanzvorstand Dieter Wemmer den Zuwachs. Insgesamt, also einschließlich der deutschen Allianz Global Investors (AGI), wuchs das für Dritte verwaltete Vermögen in der Sparte im Vergleich zum Vorjahr um 42 Milliarden auf 1,4 Billionen Euro. Die auf Anleihen spezialisierte Pimco war vor drei Jahren in die Krise gerutscht.

Die Mittelzuflüsse und Kostensenkungen trieben das operative Ergebnis der gesamten Allianz-Vermögensverwaltung um 24 Prozent auf 572 Millionen Euro. Die Asset-Management-Sparte war damit neben der Lebensversicherung hauptverantwortlich für den Anstieg des operativen Gewinns der Allianz.

Hohe Belastungen musste die Allianz hingegen im Schaden- und Unfallgeschäft hinnehmen. Wegen hoher Sturmschäden in Europa und Australien sank der operative Gewinn hier um 13 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro. Am Ergebnis zehrte auch eine staatliche Neuregelung für Unfallopfer in Großbritannien, die künftig höhere Ansprüche gegen Versicherer haben. Die Sparte sei dennoch auf einem guten Weg, ihr Jahresziel zu erreichen, sagte Finanzchef Dieter Wemmer. Erste Eckdaten hatte der Konzern bereits bei der Hauptversammlung vergangene Woche vorgelegt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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