Vor Italien-Referendum: Blackrock geht auf Schnäppchenjagd

Vor Italien-Referendum: Blackrock geht auf Schnäppchenjagd

, aktualisiert 29. November 2016, 00:08 Uhr
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Das Unternehmen geht in Europa auf Schnäppchenjagd.

Quelle:Handelsblatt Online

Blackrock spekuliert auf eine Finanzkrise in Italien: Der Vermögensverwalter engagiere sich derzeit verstärkt bei europäischen Banken, die vor dem Referendum unter Druck geraten sind, bestätigte ein Blackrock-Manager.

New YorkDer weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock geht vor dem Referendum in Italien auf Schnäppchenjagd in Europa. Das Engagement bei europäischen Banken und anderen Finanztiteln, die vor dem Votum unter Druck geraten sind, sei ausgeweitet worden, sagte der Chef der Blackrock-Sparte für festverzinsliche Wertpapiere, Rick Rieder der Nachrichtenagentur Reuters. Blackrock halte auch weiter an italienischen Staatsanleihen fest, fügte er hinzu. Allerdings sei hier das Engagement rückläufig.

Am Sonntag stimmen die Italiener in einem Referendum über eine Verfassungsänderung ab. Sollten die Italiener die Reform ablehnen, wird eine politische Krise in dem hoch verschuldeten Euro-Land befürchtet. Ministerpräsident Matteo Renzi hat bei einem Nein-Votum seinen Rücktritt angekündigt. Börsianer befürchten, dass ein Sturz der Renzi-Regierung die Sanierung der krisengeplagten italienischen Banken erschwert.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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