Vorwahlen in New York: Hunderte Wähler beklagen Unregelmäßigkeiten

Vorwahlen in New York: Hunderte Wähler beklagen Unregelmäßigkeiten

, aktualisiert 20. April 2016, 02:58 Uhr
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Lange Schlangen vor den Wahllokalen und Mangel an Privatsphäre in der Wahlkabine beklagten Hunderte von Wählern bei den Vorwahlen im US-Ostküstenstaat New York.

Quelle:Handelsblatt Online

Berichte über lange Schlangen und Unregelmäßigkeiten bei der Vorwahl in New York haben den Leiter des Justizministeriums des US-Staats, Eric Schneiderman, auf den Plan gerufen. Umfragen sehen Sanders im Ostküstenstaat New York hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton . Bei den Republikanern führt Donald Trump.

New YorkProbleme an den Wahllokalen im US-Staat New York sorgen während der Vorwahl bei Hunderten Bürgern für Unmut. Bei der Wähler-Hotline des Leiters des Justizministeriums des US-Staats, Eric Schneiderman, gingen bis Dienstagnachmittag (Ortszeit) 562 Anrufe ein, zudem erreichten sein Büro 140 Emails. Zum Vergleich: Bei der Präsidentschaftswahl 2012 hatte es noch 150 Beschwerden bekommen.

Schneidermanns Büro teilte mit, viele aktuelle Klagen hätten sich um einen Mangel an Privatsphäre in der Wahlkabine und schlechten Zugang gedreht. Anweisungen von Mitarbeitern der Wahllokale hätten zu wünschen übrig gelassen. Zudem hätten viele Bürger sich beschwert, dass sie ihre Stimme nicht abgeben durften, weil sie sie nicht bei einer Partei registriert gewesen seien, hieß es.

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Ein Sprecher Schneidermans sagte, die Zahl der Beschwerden sei „bei weitem“ die höchste seit dem Amtsantritt seines Vorgesetzten im Jahr 2011.

Über die Berichte über lange Schlangen und Unregelmäßigkeiten bei der Vorwahl im Ostküstenstaat zeigte sich das Lager des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Bernie Sanders „zutiefst beunruhigt.“ Der zuständige Kontrollbeamte Scott Stringer kündigte am Abend an, sein Büro werde eine Prüfung des für die Abläufe verantwortlichen Wahlrats in Auftrag geben.

Umfragen sehen Sanders im Ostküstenstaat New York hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton. Die Ex-Außenministerin führt auch im Rennen um die Delegiertenstimmen, die für die Nominierung zum offiziellen Kandidaten der Partei nötig sind. Mit einem starken Abschneiden hofft Sanders, den Abstand zu Clinton zu verkürzen.

Bei den Republikanern liegt Donald Trump in Umfragen vor seinen Rivalen Ted Cruz und John Kasich. Trump könnte bei einem sehr guten Wahlergebnis gemäß den Regeln in New York sogar alle der dort zu vergebenden 95 republikanischen Delegierten holen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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