Wall Street : Facebook und Großfusionen geben US-Börsen Halt

Wall Street : Facebook und Großfusionen geben US-Börsen Halt

, aktualisiert 28. April 2016, 19:51 Uhr
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An der Wall Street sorgen Großfusionen für Bewegung.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Milliardenfusion von DreamWorks und St. Jude stützen am Donnerstag die Wall Street. Zudem gibt der Anstieg der Ölpreise halt. Aber auch Facebook macht Furore. Der Internetriese verdreifachte seinen Quartalsgewinn.

New YorkStarke Zahlen von Facebook und neue Milliardenfusionen haben am Donnerstag die Wall Street gestützt. Marktstratege Keith Lerner vom Vermögensverwalter SunTrust Private Wealth Management verwies zudem auf Schützenhilfe durch einen Anstieg der Ölpreise und einen schwächeren Dollar, der die Exportchancen der US-Firmen verbessert. Zugleich allerdings verdauten Anleger Zinsentscheidungen der Notenbanken in den USA (Fed) und in Japan (BOJ).

Trotz Konjunkturflaute verzichtete die BOJ auf die von Börsianern erhoffte weitere Öffnung der Geldschleusen. Dies sorgte für einen Kursrutsch am Tokioter Aktienmarkt und gab dem Yen kräftig Auftrieb. Die Fed ließ am Mittwochabend den Leitzins unverändert und den Zeitpunkt einer weiteren Anhebung in der Schwebe. Neue Konjunkturdaten dürften sie in ihrer vorsichtigen Haltung bestätigten. Die US-Wirtschaftsleistung legte im ersten Quartal schwächer zu als erwartet.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte im frühen New Yorker Nachmittagshandel 0,3 Prozent tiefer mit 17.984 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 lag kaum verändert bei 2094 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq tendierte 0,1 Prozent schwächer bei 4861 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent fester bei 10.321 Punkten.

An der Wall Street machte der Internetriese Facebook Furore, der seinen Quartalsgewinn verdreifachte. Die Aktie schoss zeitweise um fast elf Prozent in die Höhe auf ein Rekordhoch.

Für Aufregung sorgten zudem Großübernahmen. Der Börsenwert von St. Jude Medical sprang 27 Prozent nach oben. Die Medizintechnikfirma wird für 25 Milliarden Dollar vom Pharmakonzern Abbott Laboratories gekauft, dessen Kurs um 5,7 Prozent einbrach.

Die Aktien von DreamWorks Animation zogen 24 Prozent an. Dem Trickfilmstudio liegt eine Offerte über 3,8 Milliarden Dollar vom Kabelanbieter Comcast vor. Dessen Titel gewannen 0,4 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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