Warnstreiks: Befürchtete Engpässe bei Geldautomaten bleiben bislang aus

Warnstreiks: Befürchtete Engpässe bei Geldautomaten bleiben bislang aus

, aktualisiert 14. Januar 2017, 14:19 Uhr
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Die Gewerkschaft Verdi hat Geldboten in neun Bundesländern für den heutigen Freitag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

Quelle:Handelsblatt Online

Geldboten in neun Bundesländern sind in den Warnstreik getreten. Engpässe an Geldautomaten sind nach Angaben des Bankendachverbands Deutsche Kreditwirtschaft bislang nicht bekannt. Auszuschließen seien sie aber nicht.

BerlinNach den Warnstreiks von Geldboten in neun Bundesländern am Freitag sind nach Angaben des Bankendachverbands Deutsche Kreditwirtschaft bislang keine Engpässe an Geldautomaten bekannt. Auszuschließen sei dies allerdings nicht, sagte eine Sprecherin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Sie bekräftigte, Banken und Sparkassen hätten sich auch mit Notfallplänen auf die Warnstreiks vorbereitet. Sie könnten zum Beispiel stark genutzte Geldautomaten mit hauseigenen Beständen füllen.

Als Folge der ganztägigen Warnstreiks war befürchtet worden, dass Geldautomaten in einigen Regionen vorübergehend die Scheine ausgehen. Die Boten beliefern Automaten sowie Bankfilialen und Einzelhändler mit Bargeld. Sie hatten sich für eine deutliche Lohnanhebung und einen einheitlichen bundesweiten Tarifvertrag stark gemacht. Arbeitsniederlegungen hatte es in Hamburg, Berlin, Bayern, Rheinland-Pfalz und im Saarland gegeben sowie in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Hessen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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