Weltgrößter Rückversicherer: Munich Re verdient trotz Großschäden mehr

Weltgrößter Rückversicherer: Munich Re verdient trotz Großschäden mehr

, aktualisiert 09. Mai 2017, 08:02 Uhr
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Der weltgrößte Rückversicherer rechnet mit weiteren Belastungen durch das Niedrigzinsumfeld.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Münchener Rück ist mit einem Gewinnanstieg ins Jahr gestartet. Der Überschuss kletterte im ersten Quartal trotz mehrerer Großschäden um 28 Prozent auf 557 Millionen Euro. Der Ausblick fällt jedoch weniger rosig aus.

FrankfurtDer weltgrößte Rückversicherer kann das erste Quartal 2017 mit guten Zahlen abschließen. So kletterte der Überschuss der Munich auf 557 Millionen Euro, ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2016, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das lag allerdings leicht unter den Markterwartungen. Für das Gesamtjahr geht Munich Re weiter von einem Gewinnrückgang auf 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro aus.

Die Rückversicherungsbranche leidet seit Beginn der Niedrigzinsphase darunter, dass Hedgefonds und andere alternative Kapitalgeber den Markt auf der Suche nach Rendite mit Geld überschwemmt und damit die Preise gedrückt haben. Die zumindest in den USA eingeleitete Zinswende könnte Besserung bringen.

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Eine erste Entspannung ist nach den Worten von Finanzchef Jörg Schneider schon spürbar: „Der Preisdruck in der Rückversicherung hat sich spürbar abgemildert.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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