In eigener Sache: So war unser 90. Geburtstag

In eigener Sache: So war unser 90. Geburtstag

von Ferdinand Knauß

Mit einer großen Party feierten Leser und Mitarbeiter unsere 90 Jahre junge Zeitschrift und die Gründung des WirtschaftsWoche-Clubs. Optimismus und Wettstreit der Ideen bleiben die Energiequellen.

Die 90-jährige Jubilarin, die am Freitagabend im Düsseldorfer Medienhafen gefeiert wurde, zeigte sich quicklebendig - und wie eh und je der Zukunft zugewandt. „Touch the Future“ war das Motto der Feier, die gleichzeitig die Geburtsstunde des künftigen WirtschaftsWoche-Clubs war.

Die meisten der rund 700 Geburtstagsgäste waren Leser und Mitglieder des WirtschaftsWoche-Clubs. Viele von ihnen sind Unternehmer. Wie Holger Ebenau, der einen Versandhandel für Wellness- und Yoga-Bedarf aufgebaut hat und mittlerweile 32 Angestellte beschäftigt: „Ich erhoffe mir vom WirtschaftsWoche-Club vor allem, andere Unternehmer kennenzulernen, mit denen ich mich austauschen kann. Die Idee der Interaktion einer Zeitschrift mit Ihren Lesern finde ich sehr reizvoll.“

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Interessante Leute kennenzulernen, war nicht schwer. Zum Beispiel den prominenten Ökonomen und regelmäßigen WiWo-Gast-Autor Hans-Werner Sinn. Umringt von vielen jungen Lesern diskutierte er über die europäische Schuldenkrise, die Politik der EZB und die Arbeitswelt der Zukunft. Was er der Bundesregierung rät, wird er voraussichtlich in seinem nächsten WiWo-Beitrag veröffentlichen.

Einblick Auf die Zukunft

Denn die WirtschaftsWoche feiert ihren 90. Geburtstag. Warum es gut ist, älter zu werden. Und was die Zukunft für Leser und das Magazin bringt.

Miriam Meckel

Unter den prominenten Gästen des Abends waren außerdem die nordrhein-westfälische Vizeministerpräsidentin Sylvia Löhrmann, ihr Kabinettskollege Finanzminister Norbert Walter-BorjansHSBC-Chef Andreas Schmitz, Grohe-CEO Michael Rauterkus und der bekannte Startup-Investor Frank Thelen.

Was verbindet die WirtschaftsWoche mit ihren Lesern? Was ist der Geist, der unsere Zeitschrift seit 90 Jahren jung hält und künftig auch den WirtschaftsWoche-Club tragen wird?

„Optimismus ist die treibende Kraft in unserem Wirtschaftsleben“, sagte Verlagsgeschäftsführer Gabor Steingart. „Und die WirtschaftsWoche ist die Heimat des Optimismus.“

Das war die WiWo von Anfang an, schon als sie 1926 von Gustav Stolper als „Der deutsche Volkswirt“ gegründet wurde. Eine ganze Nacht habe sie mit der Durchsicht aller Titel der 90-jährigen Geschichte verbracht, berichtete Chefredakteurin Miriam Meckel. Neben dem Optimismus sei es vor allem der Grundgedanke des Wettbewerbs der Ideen, dem sich die WirtschaftsWoche über die Generationen hinweg verschrieben habe und dem sie treu bleibe.

Immer habe ein großes Interesse an Innovation und eine positive, nicht angstgetriebene Sicht auf Fortschritt die Haltung der WirtschaftsWoche bestimmt: „Wir fragen nicht: Wann kommt die Rezession? Sondern: Was kann man tun, um sie zu vermeiden?“ Die Haltung der WirtschaftsWoche, mit Optimismus in die Zukunft zu sehen, entspricht auch ganz ihrem persönlichen Lebensgefühl, erzählte Leserin Nora A. Bartocha. Nach 20 Jahren als Wirtschaftsingenieurin sattelt sie nun noch einmal um und macht eine Ausbildung als Physiotherapeutin mit dem Ziel sich selbständig zu machen. „Wenn man so etwas wagt, muss man einfach Optimistin sein.“

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