Yin Luo wechselt zu Wolfe Research: Deutsche Bank verliert Quant-Spitzenanalyst

Yin Luo wechselt zu Wolfe Research: Deutsche Bank verliert Quant-Spitzenanalyst

, aktualisiert 15. August 2016, 17:31 Uhr
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In Yin Luo verlässt ein hochkarätiger Quant-Analyst die Deutsche Bank.

Quelle:Handelsblatt Online

In den Ranglisten der Quant-Strategen an der Wall Street liegt Yin Luo an erster Stelle. Der Quant-Analyst gilt seit Jahren als Spitzenkraft der Deutschen Bank. Jetzt wechselt Luo zu Wolfe Research.

BloombergDer hochkarätige Quant-Analyst Yin Luo hat die Deutsche Bank AG verlassen und ist zu Wolfe Research LLC gewechselt. Seit Jahren belegt Luo auf den Ranglisten von Quant-Strategen an der Wall Street die Spitzenposition. Im Juli trat Luo von seinem Posten als weltweiter Leiter für quantitative Strategie bei der Deutschen Bank zurück, nachdem er sechs Jahre bei dem Frankfurter Finanzhaus verbracht hatte. Im September wird er bei Wolfe Research mit Sitz in New York als Vice Chairman anfangen. Dort wird er den Bereich quantitative und wirtschaftliche Analyse leiten und Kunden bei der Portfoliostrategie beraten. Das Boutique-Unternehmen wurde 2008 von Edward Wolfe ins Leben gerufen.

„Ich möchte etwas machen, dass ein wenig unternehmerischer ist, damit ich selber die Kontrolle habe, mein eigenes Schicksal lenke“, sagte Luo telefonisch aus Oxford in England, wo er derzeit Urlaub mit seiner Familie macht. „Ich möchte zu einem kleineren Laden gehen, der mehr von einer Partnerschaftsgesellschaft hat, wo ich viel mehr Flexibilität habe.“

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Luo führt seit fünf Jahren in Folge die Rangliste für quantitative Analyse in der jährlichen Umfrage von Institutional Investor an. Im vergangenen Jahr belegte er zudem den zweiten Rang in der Kategorie Rechnungs- und Steuerpolitik und war der Zweitplatzierte in Portfolio-Strategie. Seine Tätigkeit bei der Deutschen Bank hatte er 2010 aufgenommen, nach ähnlichen Posten bei Macquarie Group Ltd. und CIBC World Markets.

Amanda Williams, Sprecherin bei der Deutschen Bank, lehnte eine Stellungnahme ab.

Quelle:  Handelsblatt Online
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