ZF- und Kuka-Chefs über digitale Chancen: „Bei Industrie 4.0 geht es um Vertrauen“

ZF- und Kuka-Chefs über digitale Chancen: „Bei Industrie 4.0 geht es um Vertrauen“

, aktualisiert 22. April 2016, 07:14 Uhr
Bild vergrößern

In Friedrichshafen trafen sich ZF-Vorstandschef Stefan Sommer (l) und Till Reuter (2.v.l.), Chef des Herstellers Kuka, zum Gespräch mit dem Handelsblatt.

von Grischa Brower-Rabinowitsch und Martin-W. BuchenauQuelle:Handelsblatt Online

Seit Jahren ist Industrie 4.0 in aller Munde. Doch wann kommt endlich der Durchbruch? ZF-Chef Stefan Sommer und Kuka-Chef Reuter über digitale Chancen, deutsche Tugenden, schnelle Verfolger und denkende Getriebe.

Kuka-Chef Till Reuter fährt zu Wochenbeginn häufig von seinem Wohnort Zürich nach Augsburg. Für das Handelsblatt macht er Boxenstopp mit seiner Mercedes S-Klasse in Friedrichshafen, um en passant vor der Hannover-Messe ein Doppelinterview mit ZF-Chef Stefan Sommer zu geben. Roboterlieferant und Kunde ziehen an einem Strang, wenn es darum geht die Produktion noch effizienter zu machen und damit in Deutschland zu halten. IT-Sicherheit ja, noch besser analoges Vertrauen, dann kann so schnell sich keiner der Internetgiganten dazwischen schieben, da sind sich beide einig.

Herr Reuter, seit zwei Jahren ist das Thema intelligente Industrie 4.0 in aller Munde. Wann kommt der Durchbruch?
Till Reuter: Industrie 4.0 ist schon länger im Gespräch, nur nicht unter dem Namen. Letztendlich geht es um die Vernetzung von Maschinen und großer Datenmengen zur Auswertung von Prozessen. Der Durchbruch wird wohl noch fünf Jahre dauern, aber es ist ein kontinuierlicher Prozess.

Anzeige

Geht das nicht schneller, Herr Sommer?
Stefan Sommer: Gegenfrage: Wann war denn der Durchbruch der Automatisierungstechnik? Ich könnte kein Jahr beziffern. Und genau so ist es auch bei Industrie 4.0. Das ist wirklich ein kontinuierlicher Prozess.

Das klingt nicht sonderlich dynamisch.
Reuter: Doch, denn unsere Fertigung ist heute schon hochgradig vernetzt und automatisiert. Spannend wird es, wenn mit der Digitalisierung die Kundenbedürfnisse von außen in die Steuerung der Produktion direkt hineinspielen.

Übersetzen Sie uns das doch bitte mal in ein Beispiel…
Reuter: Heute geht man in ein Geschäft und kauft einen Turnschuh, der vor fünf Monaten in Asien gefertigt wurde. Unsere Kinder wollen im Netz einen Turnschuh nach ihren Vorstellungen kreieren, vielleicht ein Modell mit drei orangenen Streifen, und wollen es zwei Tage später in der Hand halten. Konsumentenverhalten wird die gesamten Prozesse verändern. Das bietet die Chance, dass hochautomatisierte Fertigung wieder zurück nach Deutschland kommt.

Bei Turnschuhen können wir uns das vorstellen, aber wie sieht das bei Getrieben oder Fahrwerken aus Herr Sommer?
Sommer: Im Prinzip funktioniert das schon ähnlich. Kein Getriebe wird in nur einem Werk gebaut. Es werden immer Komponenten zugeliefert und unsere Werke sind alle vernetzt. Wir haben schon heute alleine 300 verschiedene Getriebevarianten für Lkws, die wir „just in sequence“ direkt ans Band unserer Kunden liefern. Industrie 4.0 ermöglicht zukünftig die vollständige Automatisierung des Prozesses.

Wie muss man sich das genau vorstellen?
Sommer: Die Informationen fließen von der Entscheidung des Kunden beim Händler, welches Getriebe er haben will, automatisch bis zu uns an die Maschinen. Die Getriebe werden dann mit so genannten RFID-Chips ausgestattet, in denen alle relevanten Informationen über das Getriebe und den Lkw stecken, in den es eingebaut werden soll.

Dann werden sie ja gläsern.
Sommer: Wir sind heute schon gläsern. Aber wir sind noch nicht so effizient, wie wir sein wollen. Ziel ist, immer mehr dieser individualisierten Produkte in kurzer Zeit zu bauen. Aber die Automobilindustrie ist noch weit vom Beispiel des Turnschuhs entfernt, der in zwei Tagen individuell gefertigt wird. Wenn ein Kunde ein Auto bestellt, dauert es bis zur Auslieferung heute bis zu einem halben Jahr; auch wegen der komplexen Materialflüsse quer über den Globus. Bis wir durch „Industrie 4.0“ Fertigung komplett wieder nach Deutschland holen können, dauert es noch lange – vielleicht sogar eine Dekade.

Das Getriebe aus dem Drucker braucht auch noch ein bisschen.
Sommer: Ja, sicher (lacht).


Wann kommt das denkende Getriebe?

Welche intelligenten Maschinen werden als erstes zum Einsatz kommen, Herr Reuter?
Reuter: Vorausschauende Wartung werden wir in zwei Jahren haben. Roboter können dann Abweichungen in Echtzeit melden und den Support selbst anfordern. Das spart Kosten. Nichts ist teurer, als eine stehende Produktionslinie.

Und wann kommt das denkende Getriebe?
Sommer: Das Getriebe hat ja schon ein Gehirn, es hat Sensoren und ein Gedächtnis. Es kennt alle Herzkreislaufdaten, Öldruck, Temperatur, Interaktion mit anderen Komponenten. Und die Intelligenz unserer Getriebe kommuniziert über Telematik heute auch schon nach draußen. Nur werden die Daten nicht effizient genug genutzt. Es geht auch darum, wem die Daten gehören.

Gute Frage! Wem gehören denn die Daten der Roboter, die Sie an ZF liefern, Herr Reuter?
Reuter: Im Industriegeschäft entscheidet der Kunde was mit den Daten geschieht. ZF entscheidet hoffentlich, dass wir die Daten bekommen, und wir setzen uns dann dafür ein, den Prozess effizienter zu machen. Aber bei Industrie 4.0 geht es immer um Vertrauen, weil viele Daten sensibel sind.
Sommer: Das ist ein wichtiger Punkt. Die in unseren Komponenten erzeugten Daten wie etwa die Getriebetemperatur interessieren Google nicht, aber vielleicht unsere Wettbewerber. Deshalb sind diese Daten so sensibel. Letztendlich geht es um Vertrauen, wir wollen nicht, dass Kuka unsere Daten nach außen trägt, und Kuka will nicht, dass wir die Daten ihrer Roboter nach außen tragen. Für beides interessieren sich Internetfirmen nicht, aber unsere jeweiligen Wettbewerber.

Brauchen Sie dafür eine eigene Datenwolke [Cloud]?
Sommer: Nein, aber eine sehr geschützte Cloud.

Bosch bietet zum Beispiel demnächst eine Cloud an. Würden Sie die nutzen?
Sommer: Damit hätten wir keine Probleme, wenn sie unsere Sicherheitsanforderungen erfüllt.

Würden Sie Big-Data-Spezialisten von außen, die von ihnen angesprochenen Googles dieser Welt, da ranlassen?
Sommer: Nur im gesicherten Raum. Aber bislang interessiert sich kein Google für die Daten der Roboter oder der Getriebe. Das ist beim Auto anders. Da interessieren sich viele für die Bewegungsprofile, die Autos liefern.

Gibt es für Unternehmen absolute Datensicherheit?
Sommer: Ich würde es mit einem Marktplatz vergleichen. Da gehen Sie auch nicht hin und haben das Geld hinten in der Gesäßtasche, sondern vorne, um keinen Taschendieb zu ermuntern. Absolut sicher ist das nicht, aber Sie sind vorsichtig. Sicher wäre es nur, wenn Sie gar nicht mehr zum Markt gingen.
Reuter: Und genau das darf nicht passieren. Dass sich die Wirtschaft aus Angst, Daten zu verlieren, verweigert. Denn wir müssen mit den Daten in Zukunft mehr machen. Die USA sind da einen Tick weiter und haben früher damit angefangen.

Und sind lockerer mit den Daten…
Reuter: Das stimmt und Datensicherheit ist außerordentlich wichtig. Trotzdem dürfen wir uns jetzt nicht damit beschäftigen, selbst eine Dateninfrastruktur aufzubauen. Das können andere besser. Letztendlich geht es darum die Big-Data-Algorithmen, die zum Beispiel bei Startups entwickelt wurden, auf unsere Prozesse anzuwenden und Werke zu optimieren.

Aber die Big-Data-Welt tickt doch viel schneller als ihre.
Reuter: Wir haben 100 Jahre Prozesswissen. Big-Data gibt es seit fünf Jahren. Unsere Chance ist es, nicht das zu kopieren, sondern unser Wissen mit Big Data zu verbinden und unsere Prozesse auf ein neues Niveau zu heben. Wir haben da einen riesigen Vorteil.


Wenn Handyhersteller Autos bauen...

Und der wäre…
Reuter: Wir haben hocheffiziente Roboter für die Massenfertigung, wir haben inzwischen auch Roboter, die mit Menschen direkt ohne Schutzzaun zusammen arbeiten und wir werden Roboter haben, die mobil werden und an verschiedene Stellen arbeiten können. Wir haben heute 500 Entwickler davon 400 für Software. Natürlich beteiligen wir uns auch an Start-ups. Diese bieten Technologien, die wir für unsere Roboter nutzen können, sei es Sicherheit, Cloud oder Technologie. Wir nutzen deren Geschwindigkeit.

Sommer: Auch für uns ist es ganz wichtig, diese beiden Welten zu vereinen. Die Autoindustrie hat die Vernetzung entdeckt und Internetgiganten haben das Auto entdeckt. Google und Apple sagen, in vier Wochen will ich einen Prototyp und in vier Monaten gehe ich in Serie. Und wir sagen heute, in vier Wochen haben wir einen Entwurf für einen Prototypen, in vier Monaten ist er fertig und in vier Jahren gehen wir in Serie. Aber da passiert viel und am Ende wird man sich in der Mitte treffen.

Selbst das wäre für die Autoindustrie doch ein Kraftakt?
Sommer: Sicher will die Autoindustrie mehr Tempo in der Entwicklung. Auf der anderen Seite sind Autos in der Produkthaftung doch etwas anspruchsvoller als Smartphones. Einen Totalausfall des Handys überleben Sie, den Ausfall der Bremse ihres Autos vielleicht nicht.

Inzwischen planen Handyhersteller wie Apple, eigene Autos zu bauen...
Sommer: Das kann man bei Ihnen nachlesen. Deshalb müssen wir die Welt der Apples verstehen, um die richtigen Lösungen zu bieten. Denn wir wollen nicht die neuen „Foxconns“ dieser Welt werden, also nicht die Werkbank von Apple, die nur noch die Teile zusammenschraubt.
Reuter: Ich sehe da genauso. Im Auto klopft die Internetwelt schon an die Tür. Es ist schon die Frage, ob ein Auto überhaupt noch ein Display braucht, oder das Tablet reicht. In der Industrieproduktion wollen wir das Interface bei uns behalten. Im Büro ist es schon verloren. Da dominieren durch Microsoft die US-Firmen. In der Produktion wollen wir das verhindern.

Wie kann das gehen?
Reuter: Wir bieten mit einer Kuka-Oberfläche zum Beispiel mehr Bedienerfreundlichkeit. Bei Smart-Phones war das erfolgsentscheidend. In der Produktion müssen wir deutsche Unternehmen das bedienerfreundlichste Interface bieten, wenn Produktionsanlagen mit Smartphones gesteuert werden.

Was ist jetzt die deutsche Chance?
Reuter: Wir müssen dem Kunden mehr Nutzen bringen. Es darf nicht passieren, dass die großen IT-Firmen kommen und den Autobauern sagen, wir machen Ihre Anlage effizienter. Deshalb müssen wir die Übersetzung der Big-Data in konkrete Prozesse liefern. Das geht nur über Innovation. Ich muss nicht alles selbst machen, aber ich muss es verstehen und in meine Prozesse implementieren.

Tut Deutschland zu wenig? Stimmt das Gejammer?
Sommer: Dieses Gejammer ist erstmal gut. Es treibt an. Es ist wichtig den Blutdruck zu erzeugen, dass sich etwas bewegt. Das ist für den Mittelstand ebenso wichtig wie für die Großindustrie. Sich zu verweigern ist keine Option.
Reuter: Ich sehe es ähnlich. Wir haben eine gute Historie und viele langjährige Kundenbeziehung. Wir brauchen aber eine Kultur des Wachrüttelns.
Das klingt nicht so, als ob die Gefahr, gegen die Internetgiganten zu verlieren, gebannt sei…
Sommer: Die Gefahr ist immer da. Aber die Teslas dieser Welt haben nicht die bahnbrechenden Konzepte, um die Märkte der Mobilität in Zukunft zu dominieren. Sie setzen Impulse und erzeugen Druck, sich mit Zukunftsthemen auseinander zu setzen. Am Ende wird sich der durchsetzen, der das Beste aus beiden Welten zusammenfügt. Auch die Newcomer der Autobranche werden von der mechanischen Welt eingeholt, wie die jüngsten Rückrufe zeigen.


Wird es die menschenlose Fabrik geben?

Tesla ist ja auch noch kein Gigant wie Google oder Apple…
Reuter: Es gibt noch einen Dritten der viel weiter ist: Amazon.

Warum weiter? Weil er einer der größten Cloud-Anbieter ist?
Reuter: Ja, und noch mehr. Amazon hat es bereits geschafft Software und Hardware zu verbinden. Sie haben zum Beispiel Kiva gekauft, das mobile Robotik für Lagersysteme entwickelt hat. Auch Google hat sich Robotikkompetenz für eine Milliarde Dollar zugekauft. Ich hatte erwartet, dass sie schnell einen Heim-Roboter entwickeln, eine Art elektronischer Butler.

Die Furcht stimmt also, dass der Roboter immer mehr den Menschen ersetzt?
Reuter: Die menschenlose Fabrik wird es nicht gegeben. Roboter heißt ja nur, eine Maschine macht bestimmte Funktionen autonom. Der Mensch hat bestimmte Fähigkeiten, die der Roboter nicht hat. Erst in der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter wird eine Fabrik smart.
Sommer: Ein Beispiel: Ein Lkw, der Teile liefert, kommt bei uns am Werkstor an. Der Lkw schaltet in den selbstfahrenden Modus, loggt sich in das Firmensystem ein, das ihn automatisch an die Rampe zum Band führt. Dort wird er entladen, vielleicht von Robotern. Der Fahrer kann in der Zeit eine Ruhepause machen. Nach vier Stunden kann er dann gleich wieder losfahren. Der Spediteur hat damit Arbeitszeit für seinen Fahrer gewonnen. Das ist ein direkter Wert.

Also wird Industrie 4.0 keine Jobs kosten, sondern das Leben für die Arbeitnehmer nur angenehmer machen? Sollen wir das glauben?
Sommer: Natürlich wird man in einigen Bereichen weniger Menschen brauchen. Wenn Sie das Anfangsbeispiel mit der automatischen Bestellung des Getriebes nehmen, dann fallen da Jobs weg. Aber das ist wie bei der Automatisierungstechnik in den 80er Jahren. Damals gab es Albträume von der menschenleeren Fabrik. Aber hat das Beschäftigung vernichtet? Nein, unser Beschäftigungsniveau ist heute höher als damals, weil die Effizienz gestiegen ist und das Volumen sogar noch stärker.

Und so sehen Sie das auch für Industrie 4.0?
Sommer: Industrie 4.0 ist keine Bedrohung, sondern eine Chance. Wir schicken die Leute nicht nach Hause, sondern halten unsere Produkte attraktiv, um so die Stückzahlen mit 4.0 erhöhen. Allerdings müssen wir die Mitarbeiter für neue Aufgaben qualifizieren und konsequent weiter bilden. Diese Entwicklung nicht mit zu machen ist keine Option.


Mitbestimmung muss sich neuen Welten anpassen

Reuter: Mit dem Mensch-Maschine-Roboter können wir vor allem ergonomisch schwierige Tätigkeiten ersetzen. Aber wir brauchen Menschen in der Produktion. Wir bauen – wie im Auto- Assistenzsysteme für den Menschen in der Produktion, damit er in Zukunft besser arbeiten kann. Das kann auch den demografischen Wandel abfedern, wenn die Baby-Boomer in Rente gehen und es Fachkräftemangel geben wird.
Kann durch Digitalisierung wirklich Produktion nach Deutschland geholt werden?
Reuter: Das geht nur mit Industrie 4.0. Eine Roboterstunde kostet fünf Euro, eine Facharbeiterstunde in China 10 Euro, in Deutschland mehr als 50 Euro. Mit einer Mischkalkulation Mensch-Roboter kann Deutschland wieder attraktiver werden.

Sie haben gerade gesagt, man müsste die Menschen für neue Aufgaben qualifizieren. Stimmen die Rahmenbedingungen in Deutschland dafür, Herr Sommer?
Sommer: Es müsste unbedingt mehr geschehen. Einerseits in der Bildung, eine Herausforderung ist aber auch die Flexibilisierung der Arbeitszeit und des Arbeitsplatzes. In vielen Unternehmen reden wir von neuen Arbeitsmodellen, aber die Arbeitszeitgesetze lassen das häufig gar nicht zu. Die Aufgaben verlangen flexiblere Arbeitszeiten. Man muss an einzelnen Tagen länger arbeiten, flexibler arbeiten können und das an an verschiedenen Arbeitsplätzen. Aber nach zehn Stunden schwenkt der Betriebsrat die rote Fahne. Unsere Organisationen sind noch viel zu starr.

Das klingt, als ob sie den Betriebsrat gleich abschaffen wollen.
Nein, auf keinen Fall. Ich bin ganz klar für die Mitbestimmung. Sie ist eine große Stärke der deutschen Industrie. Aber sie muss sich auch den neuen Welten anpassen.

Die neuen Welten werden auch sehr stark von den USA getrieben, dem Partnerland der Hannover Messe in diesem Jahr. Haben die Amerikaner beim Sprung zu 4.0 einen Vorteil durch ihre Re-Industrialisierung?
Sommer: Die Amerikaner haben einige Vorteile. Sie haben die großen kapitalstarken Unternehmen und deutlich mehr Bereitschaft für Risikokapital. Das bringt Geschwindigkeit. Aber wenn es um intelligente mechanische Produkte geht, kann man uns nicht so einfach übertrumpfen. Man braucht auch Beständigkeit und Verlässlichkeit. Das ist die Stärke der deutschen Industrie. Nötig ist das Beste aus zwei Welten. Das amerikanische Modell alleine wird am Ende wenige Erfolge erzeugen. Das geht vielleicht in der Internetwelt, nicht aber in der investitionslastigen Industrie. Die Chance liegt in der Kooperation.
Reuter: Wir sind globale Firmen und ich glaube, dass wir das hinbekommen. Bei der Mechanik sind die USA erfolgreich Fast Follower. In der IT müssen wir es schaffen, dass wir den USA ebenso schnell folgen und gleichzeitig unsere Stärken beibehalten.
Herr Sommer, Herr Reuter, wir danken für das Interview.

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%