Zinsgeschäfte: Deutsche Bank will sich mit Pforzheim einigen

Zinsgeschäfte: Deutsche Bank will sich mit Pforzheim einigen

, aktualisiert 08. September 2016, 14:16 Uhr
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Die Stadt in Baden-Württemberg hat sich mit Deutschlands größter Bank gestritten.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach einer langen juristischen Auseinandersetzung will die Deutsche Bank einen Vergleich im Streit um spekulative Zinsgeschäfte akzeptieren: Der Stadt Pforzheim stehen demnach zumindest einige Millionen Euro zu.

Pforzheim/FrankfurtIm Streit zwischen der Stadt Pforzheim und der Deutschen Bank wegen verlustreicher Zinsgeschäfte ist das Geldhaus bereit, den Vergleichsvorschlag des Landgerichts Frankfurt zu akzeptieren. Demnach soll die Stadt rund 7,7 Millionen Euro erhalten - statt geforderter knapp 20 Millionen Euro. Die „Pforzheimer Zeitung“ und der SWR hatten darüber berichtet.

„Es ist erfreulich, dass die Deutsche Bank jetzt grundsätzlich zu einem Vergleich bereit ist. Das war vor noch nicht allzu langer Zeit völlig undenkbar“, teilte Oberbürgermeister Gert Hager (SPD) mit. Der Gemeinderat soll Mitte September in nicht-öffentlicher Sitzung entscheiden, ob auch die Stadt den Vergleich annimmt. Falls nicht, will das Gericht am 12. Oktober ein Urteil verkünden.

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Die Stadt wirft der Deutschen Bank vor, sie zu hochspekulativen Zinsgeschäften überredet zu haben, ohne über die Risiken aufzuklären. Im Streit mit der Bank JP Morgan um Zinswetten gab es bereits einen Vergleich. Die Stadt hatte 57 Millionen Euro verloren, zwei Drittel dieser Verluste bekam Pforzheim zurück.

Quelle:  Handelsblatt Online
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