Zinsmanipulation: Euribor-Skandal kostet die Deutsche Bank Millionen

Zinsmanipulation: Euribor-Skandal kostet die Deutsche Bank Millionen

, aktualisiert 13. Juni 2017, 00:55 Uhr
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Die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main: Das Geldinstitut hat sich in den USA in einem weiteren Rechtsstreit offenbar mit den Behörden geeinigt.

Quelle:Handelsblatt Online

Mehrere Banken sollen zwischen jahrelang den Referenzzinssatz Euribor manipuliert haben. Im dazugehörigen Rechtsstreit hat die Deutsche Bank nun eine Einigung erzielt. Demnach wird sie mehr zahlen als Barclays und HSBC.

New YorkDie Deutsche Bank legt einen Euribor-Rechtsstreit in den USA mit der Zahlung von 170 Millionen Dollar bei. Die vorläufige Einigung wurde am Montag mit dem US-Bezirksgericht in Manhattan erzielt, wie aus Unterlagen der Behörde hervorgeht.

Die Vereinbarung muss noch von einem Richter genehmigt werden. Mit der Einigung ist kein Schuldanerkenntnis der Deutschen Bank verbunden. Die Banken Barclays und HSBC hatten ihren Euribor-Rechtsstreit bereits mit der Zahlung von 94 Millionen Dollar beziehungsweise 45 Millionen Dollar beendet.

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Der Euribor ist ein Referenzzinssatz, der Basis für unzählige Geschäfte im Volumen von Hunderten Billionen Euro ist. An ihm orientieren sich etwa die Zinsen für Kredite. Den Banken wurde vorgeworfen, zwischen 2005 und 2011 gemeinsam den Euribor manipuliert zu haben, um bei eigenen Positionen davon zu profitieren.

Quelle:  Handelsblatt Online
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