Zukunftsatlas 2016: Fünf Dinge, die Sie über Flensburg wissen sollten

Zukunftsatlas 2016: Fünf Dinge, die Sie über Flensburg wissen sollten

, aktualisiert 27. Mai 2016, 11:41 Uhr
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Das Flensburger trinken Bierliebhaber aus der berühmten Bügelflasche.

von Christian WermkeQuelle:Handelsblatt Online

Flensburg ist einer der großen Aufsteiger im neuen Zukunftsatlas, vor allem im Bereich Start-ups und IT-Gründungen ist die Stadt weit vorne dabei. Was die Stadt im Norden noch interessant macht.

Von den 15 in Schleswig-Holstein untersuchten Regionen im Zukunftsatlas 2016 kommt Flensburg auf den dritten Rang – vor Städten wie Lübeck und der Landeshauptstadt Kiel, selbst vor dem Kreis Pinneberg, der als Teil des Hamburger Speckgürtels stark von der dynamischen Hansestadt profitiert.
Überraschend stark ist Flensburg bei der neuen Kategorie, dem Digitalkompass. Hier spielt die Stadt in einer Liga mit dem Landkreis Karlsruhe oder der Region Hannover. Und liegt vor Städten wie Freiburg, Leipzig oder Dortmund. Was man über Flensburg wissen sollte.

Erster Fakt

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Obwohl die Nazi-Marine auch in Flensburg stationiert war, flogen im Zweiten Weltkrieg keine Bomben auf die Altstadt. Der Stadtkern, der sich parallel zum Förderufer mit Marktplätzen, Stadttoren und Kirchen entlangzieht, ist noch gut erhalten und wurde über die Jahre hinweg restauriert.

Zweiter Fakt

Ein Überbleibsel aus der Blütezeit als Handelsstadt ist die Hofkultur. Die Kaufleute nutzten sie als Lager- und Wohnhäuser. Heute finden sich in den schmalen Höfen Cafés, Galerien oder Restaurants.
Einige von ihnen sind einfach nur bewohnt, werden mit Liebe gepflegt und mit Blumen bepflanzt. Tagsüber sind auch die privaten Höfe für Passanten offen.

Dritter Fakt

Das flenst: Das Bier aus der legendären Bügelflasche ist, anders als so viele andere Fernsehbiere, wirklich noch immer deutsch. Hinter der Marke steht keiner der großen internationalen Braukonzerne, sondern ein Familienunternehmen. Ein Großteil der verwendeten Gerste stammt aus Schleswig-Holstein.

Vierter Fakt

Den Handball-Verein SG Flensburg-Handewitt gibt es erst seit 1990. Zwei Jahre später spielte das Team in der Bundesliga - und ist bisher immer in der höchsten Spielklasse geblieben.
Die Mannschaft, die größtenteils aus deutschen und skandinavischen Spielern besteht, ist ein Beitrag zur Völkerverständigung: Sie lockt an jedem Spieltag zig Dänen nach Flensburg.

Fünfter Fakt
Apropos Dänemark: In Flensburg sprechen fast ein Viertel aller Einwohner dänisch. Es gibt viele Geschäfte, die zweisprachige Schilder haben, die Dänische Zentralbibliothek für Südschleswig, und eine ausgeprägte dänische Kulturszene.

Quelle:  Handelsblatt Online
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