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++ Davos-Blog Tag 3 ++ Die Welt wartet auf Donald Trump

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos diskutieren Staatslenker und CEOs über globale Herausforderungen. Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der Ankunft von US-Präsident Donald Trump. Thema wird unter anderem der Brexit.

In dem idyllischen Schweizer Alpenort treffen sich Wirtschaftslenker und Staatschefs.

DavosUm 14:20 Uhr spricht die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf der 48. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos. Bis zum Freitag diskutieren etwa 3000 Spitzenpolitiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftler in dem Schweizer Wintersportort über Antworten auf politische, soziale und wirtschaftliche Probleme. Die Ereignisse des dritten Tags können Sie hier im Newsblog verfolgen.

+++ Zukunftsthemen auf der Agenda +++

Am Donnerstag erwartet die rund 3.000 Teilnehmer des Gipfels ein Potpourri an Zukunftsthemen: Vom Brexit über den Klimawandel bis hin zum Datenschutz und dem Bitcoin-Hype. Ein politisches Highlight wird am frühen Nachmittag der Auftritt der britischen Premierministerin Theresa May. Sie wird ihre Zuhörer davon zu überzeugen suchen, dass sie Großbritannien trotz der aufreibenden Verhandlungen und Debatten über den Ausstieg aus der Europäischen Union nicht abschreiben sollten.

Daneben wird der Klimawandel Thema: Am Donnerstag diskutieren unter anderem der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore und der Chef des Versicherungskonzerns Axa, Thomas Buberl, wie dieser noch verhindert werden kann. Auch werden sich die versammelten Entscheider mit dem rasanten technologischen Fortschritt beschäftigen: Welche gesellschaftlichen Folgen wird die digitale Revolution in den nächsten zwei Dekaden haben?

Auch an der Finanzbranche gehen die globalen Umbrüche nicht vorbei – ganz im Gegenteil. Daher wird auf dem Podium diskutiert, wie die globale Finanzarchitektur der Zukunft aussehen könnte: Wird der Dollar seine dominante Stellung verlieren? Wie radikal wird die Digitalisierung die Finanzbranche verändern? Und was bedeutet der Boom der Kryptowährungen?

+++ Ruhe an der Demo-Front +++

Am Mittwochabend ist es unter den Gegnern des Weltwirtschaftsforums (WEF) ruhig geblieben. So war keine Demo mehr geplant. Am Dienstag hatten noch etwas mehr als 1000 Menschen in Zürich gegen das WEF und vor allem die Teilnahme von US-Präsident Donald Trump protestiert. Eine Demonstration in Davos war von der Graubündner Gemeinde abgelehnt worden mit dem Verweis auf den starken Schneefall der vergangenen Tage. Am Donnerstag könnte es jedoch angesichts der Anreise von US-Präsident Trump erneut zu Protesten kommen.

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