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100- und 200-Euro-Schein Bundesbank erwartet reibungslose Umstellung auf neue Euro-Noten

Ab dem kommenden Donnerstag sind neue 100- und 200-Euro-Scheine im Umlauf. Anders als früher soll diese Umstellung keine Probleme mehr bereiten.

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Die neuen 100- und 200-Euro-Noten sollen deutlich sicherer gegen Fälschungen sein. Quelle: Reuters

Frankfurt Mehr als zwei Milliarden neue 100- und 200-Euro-Scheine bringen die Notenbanken im Euro-Raum von Ende Mai an unters Volk. „Wir gehen davon aus, dass die Umstellung von Automaten auf die Scheine mit den verbesserten Sicherheitsmerkmalen reibungslos geklappt hat“, sagte Bundesbankvorstand Johannes Beermann am Dienstag in Frankfurt.

Von kommenden Dienstag (28. Mai) an werden 2,3 Milliarden neue Hunderter und 700 Millionen Zweihunderter ausgegeben. Damit ist die zweite Generation der Euro-Banknoten komplett. Fünfer, Zehner, Zwanziger und Fünfziger sind bereits in überarbeiteten Versionen im Umlauf.

Im Kampf gegen Geldfälscher machen sich die Experten bereits Gedanken über die dritte Generation. „Es ist ein permanenter Austausch“, sagte Beermann. Die konkrete Entscheidung treffe die Europäische Zentralbank (EZB). Die neuen Geldscheine der zweiten Generation sollen noch schwerer zu fälschen sein als ihre Vorgänger. Völlig neu sind beim Hunderter und Zweihunderter ein „Satelliten-Hologramm“ auf der Vorderseite rechts oben.

Dort bewegen sich beim Neigen der Banknote kleine Euro-Symbole um die Wertzahl. Zudem kommen Sicherheitsmerkmale zum Einsatz, die bereits vom Zwanziger und Fünfziger bekannt sind: Sie haben ebenfalls ein durchsichtiges „Porträtfenster“ und eine Smaragdzahl.

Die bisherigen Banknoten werden von den Zentralbanken schrittweise ausgetauscht. Sie behalten unverändert ihre Gültigkeit als Zahlungsmittel, genauso wie der 500-Euro-Schein, der aber nicht mehr ausgegeben wird.

Ende März waren nach Angaben der Bundesbank 22,1 Milliarden Euro-Banknoten im Wert von rund 1,216 Billionen Euro (1.216 Mrd Euro) im Umlauf. Davon entfielen auf die Hunderter rund 2,8 Milliarden Scheine und auf die Zweihunderter 262 Millionen Stück.

Mehr: Bargeld wird von einigen Ökonomen als obsolet betrachtet. Was EZB-Präsident Mario Draghi von Bargeld hält, lesen Sie hier.

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