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Abwicklung im Krisenfall US-Behörden bemängeln „Testamente“ von sechs Großbanken

Sechs Großbanken müssen ihre Pläne für eine Abwicklung im Krisenfall nachbessern. Sie haben bis Ende März 2020 Zeit.

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Auch die Bank of America muss ihren Pläne nachjustieren. Quelle: AP

Die US-Behörden haben die Pläne von sechs Großbanken für eine Abwicklung im Krisenfall bemängelt. Wie die US-Notenbank (Fed) und der Einlagensicherungsfonds (FDIC) am Dienstag mitteilten, müssen Bank of America, Bank of New York Mellon, Citigroup, Morgan Stanley, State Street und Wells Fargo ihre sogenannten Testamente (living wills) bis Ende März 2020 nachbessern.

Ohne Beanstandungen kamen dagegen JPMorgan Chase und Goldman Sachs durch. Die acht Großbanken sind nach Ansicht der Aufseher aber im Großen und Ganzen ausreichend auf eine Abwicklung im Krisenfall vorbereitet.

Hintergrund für die Überprüfung der Notfallpläne ist die jüngste große Finanzkrise, als der Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers im Jahr 2008 die Weltwirtschaft erschütterte. In der Konsequenz sollen Großbanken im Krisenfall nie wieder dem Steuerzahler zur Last fallen. Um dies zu verhindern, müssen die Institute den US-Aufsehern seit 2012 detaillierte Pläne vorlegen, wie sie sich in einer Schieflage selbst abwickeln würden.

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