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Acht-Jahres-Hoch US-Verbraucherausgaben steigen

Der private Verbrauch legte in den USA im Vergleich zum Vormonat so stark zu wie zuletzt im August 2009. Das liegt aber nicht nur an gesteigerter Kauflaune der Amerikaner.

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Der private Konsum steht in den USA für gut zwei Drittel der Wirtschaftskraft. Quelle: dpa

Washington Die US-Bürger haben sich im September konsumfreudig gezeigt. Der private Verbrauch legte um ein Prozent zum Vormonat zu, wie das Handelsministerium in Washington am Montag mitteilte. Das war das stärkste Plus seit August 2009. Dies dürfte insbesondere an den Unwettern in Texas und Florida gelegen haben, in deren Folge zahlreiche beschädigte Fahrzeuge ersetzt wurden. Analysten hatten einen Anstieg der Verbraucherausgaben um lediglich 0,8 Prozent vorausgesagt, nachdem der Zuwachs im August bei nur 0,1 Prozent lag.

Der private Konsum steht für gut zwei Drittel der Wirtschaftskraft und bildet damit eine feste Säule der amerikanischen Konjunktur. Die US-Notenbank (Fed), die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, beobachtet die Konsumdaten genau. Sie hofft, dass die Verbraucher verstärkt vom Aufschwung profitieren und die Inflation im Zuge steigender Löhne anzieht.

Die Fed strebt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an und achtet besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Verbraucher, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten außen vor bleiben. Dieser Wert betrug im September 1,3 Prozent. Er liegt damit bereits seit fast fünfeinhalb Jahren unter dem Zwei-Prozent-Ziel der Fed.

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