WiWo App Jetzt gratis testen!
Anzeigen

Anzeige: Sämtliche Inhalte dieser Seite sind ein Angebot der Telekom Deutschland GmbH. Für den Inhalt ist die Telekom Deutschland GmbH verantwortlich.

Limmaland Kreativ durchstarten mit der Cloud

Möbeltattoos verwandeln IKEA-Tische in Spiellandschaften. Quelle: PR

Das Kölner Startup Limmaland produziert Folien für herkömmliche IKEA-Möbel. Dank IT-Anwendungen aus der Cloud haben die beiden Gründerinnen beste Aussichten auf Millionenumsätze.

Im Handumdrehen verwandelt sich das Regal in eine Flughafen-Landebahn und der Tisch in eine kleine Stadt mit Straßen, auf denen Spielzeugautos ihre Runden drehen. Aus eher unscheinbaren IKEA-Klassikern mit so exotischen Namen wie „Kallax“ oder „Lätt“ werden Spielmöbel für Kinder – dank der Folien des Startups Limmaland. Die Möbel- und Wandtattoos sind passgenau auf IKEA-Möbel zugeschnitten.

Mit der Idee haben sich Rabea Knippscheer und Stefanie Gärtner aus Köln im Jahr 2014 selbstständig gemacht – und wurden anfangs noch belächelt. „Gerade am Anfang fiel es uns nicht leicht, das unternehmerische Risiko und die damit verbundene Unsicherheit anzunehmen. Aber wir wollten es unbedingt probieren. Heute können wir andere nur ermutigen, mit einer guten Idee loszulegen“, sagt Gärtner. „Für uns stand nicht allein das schnelle Wachstum, sondern die Leidenschaft für das eigene Produkt im Vordergrund. Deswegen wurden wir von manchem Experten kritisch beäugt, die unsere Idee als Spielerei angesehen haben.“

Quelle: PR

Nischenmarkt mit hohem Potenzial

Doch Zubehör für IKEA-Möbel ist ein Nischenmarkt mit großem Potenzial: Unternehmen, die solche Accessoires herstellen, machen innerhalb von einigen Jahren Millionenumsätze – wie etwa das schwedische Unternehmen Bemz, das alternative Bezugstoffe für IKEA-Polstermöbel produziert und damit etliche Parallelen zu Limmaland aufweist. Auch die Limmaland-Gründerinnen haben seit der Gründung vor drei Jahren jedes Jahr ihren Umsatz verdoppelt. Fünf Mitarbeiter, dazu Werkstudenten und Praktikanten arbeiten mittlerweile in Köln. Limmaland designt alle Folien selbst und produziert sie in einer lokalen Druckerei.

Unabdingbare Voraussetzung des kreativen Geschäftsmodells: die Digitalisierung. Gärtner und Knippscheer setzten von Anfang an auf die Cloud. Die Vorteile: niedrige Kosten, hohe Flexibilität und eine gute Skalierbarkeit. „Wir haben beide keinen IT-Background, deswegen waren guter Service, einfache Bedienbarkeit und problemlose Buchbarkeit ebenfalls wichtig. Außerdem möchten wir uns nicht den ganzen Tag mit IT beschäftigen, sondern lieber unser Geschäft voranbringen“, sagt Gärtner.

Bessere Zusammenarbeit mit Office 365

Auf dem TelekomCLOUD-Portal buchen die Gründerinnen Office 365, nutzen MS-Exchange-Postfächer aus der Cloud und setzen mit dem STRATO-HiDrive-Cloudspeicher auf ein sicheres Back-up. „Für kleine Unternehmen sind diese Lösungen einfach perfekt“, sagt Knippscheer. „Man muss keine eigenen Server hosten, hat immer die aktuellste Version und kann Mietlizenzen monatlich flexibel zu- und abbuchen.“

Quelle: PR

Office 365 erleichtert die Zusammenarbeit. Mitarbeiter bearbeiten zum Beispiel das gleiche Dokument, anstatt es per E-Mail ständig hin- und herzuschicken. Ein Tag im Homeoffice oder Arbeiten von unterwegs sind ebenfalls kein Problem – wenn es einmal sein muss, auch vom Urlaubsort aus. Über Skype for Business, welches ebenfalls im Office-365-Paket enthalten ist, unterhalten sich die Mitarbeiter auch ortsunabhängig von Angesicht zu Angesicht.

Office 365 mit deutschem Datenschutz

Um Fallstricke bei der Digitalisierung von vornherein zu vermeiden, ließen sich die Kölner Gründerinnen bei der Wahl des Anbieters auf keine Kompromisse ein. „Wir möchten weder eigene Daten noch die Daten unserer Kunden im Ausland hosten, sondern setzen auf die strengen deutschen Datenschutzbestimmungen“, sagt Gärtner. Die Entscheidung fiel deshalb auf die Telekom. Der Bonner Konzern betreibt Rechenzentren in Deutschland und erfüllt damit auch die hohen Anforderungen des Startups.

Frische Ideen erhalten die Gründerinnen über ihre Social-Media-Kanäle. „Über Instagram, Facebook und Pinterest stehen wir im engen Austausch mit unseren Kunden“, sagt Knippscheer. „Sie schicken uns Bilder, wie sie Kinderzimmer mit unseren Produkten dekoriert haben.“ Auch aktuelle Trends aus dem Do-it-yourself-Bereich nimmt Limmaland ins Sortiment auf und entwickelt Service und Geschäftsmodell ständig weiter: Mit einem Konfigurator können Kunden eine eigene Folie designen und auf dem Limmaland-Blog finden sie weitere IKEA-Hacks für Kinder.

Mehr erfahren
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?