WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Anzeige: Für den Inhalt dieser Seite ist die Telekom Deutschland GmbH verantwortlich.

Best of TechBoost – Teil 2: SCALUE Einkäufers kleiner Helfer

Quelle: PR

Je größer ein Unternehmen ist, desto schwieriger ist es für seine Einkäufer, Einsparpotenziale zu entdecken. Düsseldorfer Gründer haben eine Lösung entwickelt, die den Überblick behält – in jeder Sekunde.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:

Im Eingang ein Snack-Kasten, offene lichte Halle mit Büros an den Seiten, ein knirschender Konferenztisch – in den Räumen des Inkubators „Startplatz“ im Düsseldorfer Medienhafen ist Start-up-Atmosphäre spürbar. Thomas Teichmann trägt weißes Hemd und Ehering. „Wir sind nicht das klassische Start-up“, sagt CIO Teichmann zu Beginn, „wir kommen alle aus dem Einkauf, dort habe ich 17 Jahre gearbeitet.“ Bis Oktober 2017, als er und seine beiden Mitstreiter Samir Kharkan (CEO) und Badr Moudden (CSO) beschlossen, aus ihrer Mitte 2016 geborenen Idee ein Unternehmen zu machen. Jobs kündigen, das Gesparte investieren und erstmal als GbR loslegen; eine Rechtsform, die schnell zu klein wurde, so dass seit dem 21. August 2018 ein „GmbH“ hinter dem Namen „SCALUE“ steht.

Das TechBoost-Programm

Einkauf, das ist die oft im Schatten stehende Disziplin der Unternehmensabteilungen, die nicht glänzen kann mit neuen Produkten, die nicht die Strategie fürs kommende Jahrzehnt entwirft, die aber das Rückgrat für eine gesunde Bilanz bildet. Im Hintergrund, oft unsichtbar für das Gros der Mitarbeiter. Und doch von immenser Wichtigkeit, steigend, je größer und komplexer ein Unternehmen ist. Denn jeder gesparte Euro muss nicht verdient werden, wie Einkäufer nicht selten betonen.

Einkauf, das ist Übersicht bewahren über zahllose Posten. „Eine bestimmte Schraube unter tausenden kann von zahlreichen Lieferanten stammen“, sagt Teichmann, der unter anderem als Berater Unternehmen half, ihren Einkauf zu strukturieren. Neben den drei Gründern sind derzeit fünf Entwickler damit beschäftigt, Übersicht, Analyse und schlussendlich Strategie als Software Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Sämtliche Einkaufsdaten werden per Schnittstelle in die Telekom-Cloud geladen, aus der SCALUE die fertigen Analysen den Kunden in Echtzeit bereitstellt.

Sparen bei Produkten und Mitarbeiterzeit

Teichmann ruft eine Demonstration auf und springt von Einstellung zu Einstellung, verschiebt Parameter, grenzt Lieferanten oder Artikel ein, überprüft Zeiträume. Der Monitor verändert sich ohne jede Verzögerung. „Was unsere Software weltweit einzigartig macht, ist, dass wir die Spend Analytics, also die strategische Kostenanalyse, mit Process Mining, also der Darstellung der tatsächlichen operativen Einkaufsprozesse kombinieren“, sagt Teichmann. Für SCALUE-Anwender heißt das, dass sie schwer zu entdeckende Einsparpotenziale mit einigen Klicks identifizieren und heben können. So ließe sich rasch ermitteln, ob bestimmte Produkte beim Lieferanten in weniger Bestellungen gebündelt werden können, so dass zum einen Transportkosten sinken und zum anderen der Einkäufer nicht wiederholende Prozesse stets erneut ausführen muss: „Dessen Arbeitszeit kostet schließlich auch Geld.“ In Teichmanns Beispielrechnungen kommen da übers Jahr rasch mehrstellige Beträge zusammen, die in Summe einen erheblichen Beitrag zu einer gesunden Bilanz beisteuern.

Daten in eine Cloud zu laden, insbesondere heikle wie die über Einkäufe – damit hadern noch immer Geschäftspartner, die mit SCALUE in Kontakt treten. „Sämtliche Telekom-Server sind zertifiziert, das Thema Datensicherheit ist dann in Gesprächen in fünf Minuten geklärt“, sagt Teichmann, der die Kooperation mit der Telekom als eines der wichtigsten Instrumente im Marketing nennt. Sebastian Wurzer, Head of Group Procurement bei dem Wiener Metallbau-Systemlieferant ALUKÖNIGSTAHL GmbH schätzt die Dienstleistung: „Das SCALUE-Team unterstützt uns in allen Belangen unserer Auswertungen im Einkauf. Insbesondere die Transparenz und Schnelligkeit ihrer Lösung und ihre fachliche Kompetenz, Spezialanforderungen agil, schnell und unkompliziert in die Tat umzusetzen, hat uns vollends überzeugt.“

Als Teil des TechBoost-Programms, der Start-up-Förderung der Telekom, kommt das Unternehmen, das bis zum heutigen Tag ohne Fremdfinanzierung arbeitet und operative Gewinne schreibt, auch in Kontakt mit Unternehmen aus aller Welt. Beide Unternehmen profitieren von der Partnerschaft: Da SCALUE mit seinem Produkt Märkte bedient, in denen die Telekom nicht vertreten ist, erhält der Bonner Konzern seinerseits Zutritt zu diesen neuen Märkten.

Die Stoßrichtung ist eindeutig: Expansion in die ganze Welt. Trotz fremder Sprachen, die dabei zur Herausforderung werden, können sich die Düsseldorfer sicher sein, dass ihr Produkt auch in fremden Ländern bestehen wird: Denn Zahlen sprechen immer dieselbe Sprache. Und SCALUE will helfen, sie zu verstehen.

Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?