Anzeige: Sämtliche Inhalte dieser Seite sind ein Angebot der Deutschen Telekom. Für den Inhalt ist die Deutsche Telekom verantwortlich.

Digitalisierungsindex So digital ist der deutsche Mittelstand

Sind deutsche Mittelständler bei der Digitalisierung gut im Rennen oder haben sie noch viele Baustellen? Eine techconsult-Studie gibt Aufschluss über den digitalen Status quo heimischer Unternehmen – für zwölf Branchen.

Die Digitalisierung anzugehen ist für viele Mittelständler gefühlt wie ein Sprung ins kalte Wasser. Wer sein Ziel konsequent verfolgt, wird jedoch bald für seinen Mut belohnt, wie die Ergebnisse des Digitalisierungsindex Mittelstand zeigen. techsonsult befragte im Auftrag der Deutschen Telekom 2000 kleine und mittelgroße Unternehmen zu ihrer digitalen Entwicklung. Die Gesamt- sowie die Spitzenwerte sehen Sie hinter der Übersicht über Branchen. Quelle: Austin Neill/ Unsplash
Im Baugewerbe kommen die Unternehmen mit der digitalen Transformation voran. Fast ein Drittel (31 Prozent) hat die Digitalisierung inzwischen in der eigenen Geschäftsstrategie verankert – deutlich mehr als im Vorjahr (19 Prozent). Quelle: Pavel Losevsky/Adobe Stock
Der Digitalisierungsindex hat sich im Baugewerbe gegenüber dem Vorjahr um drei Punkte verbessert und liegt nun bei 49 von 100 möglichen Punkten (Branchendurchschnitt 54 Punkte). Besonders im Bereich „Kundenbeziehungen“ hat die Branche digital nachgelegt (Plus: fünf Punkte). Im Branchenvergleich landet die Branche zwar noch im unteren Drittel, aber es ist davon auszugehen, dass sich ihr Engagement in Sachen Transformation weiter verstärken wird. Denn die Betriebe sehen, dass sich selbst einzelne digitale Maßnahmen positiv auf Umsatz oder Kostenentwicklung auswirken. Quelle: Deutsche Telekom
In Sachen digitaler Transformation sind Banken und Versicherungen die Spitzenreiter. Besonders bemerkenswert: Es gibt inzwischen kein Finanzunternehmen mehr, das sich noch nicht mit dem Thema Digitalisierung befasst hat – bei 69 Prozent der Finanzdienstleister ist die Transformation sogar schon fester Bestandteil der Geschäftsstrategie. Quelle: Jonas Leupe/Unsplash
Die Branche erreicht im Digitalisierungsindex 63 Punkte (Durchschnitt aller Branchen: 54 Punkte). Banken und Versicherungen wollen mit dem digitalen Wandel ihre Marktposition festigen, sich gegen disruptive Wettbewerber behaupten und sie sehen in der digitalen Transformation zunehmend einen Schlüssel zum künftigen Erfolg. Selbst Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel die Einrichtung einer professionellen Kundendatenbank haben Erfolg: 87 Prozent der Unternehmen, die eine solche einsetzen, verzeichnen dank ihr steigende Umsätze. Quelle: Deutsche Telekom
Das deutsche Gastgewerbe arbeitet kontinuierlich an seiner Digitalisierung. Noch liegen Gastronomie und Hotellerie im Branchenvergleich mit 52 Indexpunkten zwar leicht zurück, der Durchschnitt der Unternehmen aller Branchen erreicht 54 Punkte, doch das könnte sich bald ändern. Denn die Zahl der Firmen, die die Digitalisierung in ihre Geschäftsstrategie integriert haben, hat sich im Lauf nur eines Jahres verdreifacht. Die Quote liegt nun bei fast 32 Prozent. Quelle: Taylo Davidson/Unsplash
Auf fast allen digitalen Handlungsfeldern sind die Firmen ein gutes Stück vorangekommen. Das besondere Augenmerk lag im vergangenen Jahr auf der Weiterentwicklung der Kundenbeziehungen sowie dem Thema Sicherheit und Datenschutz. Selbst Einzelmaßnahmen werfen einen digitalen Mehrwert ab und wirken sich positiv auf die Umsatzentwicklung aus. So können etwa 92 Prozent der Befragten mit einem Internetauftritt leichter neue Kunden gewinnen. Quelle: Deutsche Telekom
Das Gesundheits- und Sozialwesen kommt mit der Digitalisierung voran und liegt im Branchenvergleich mit 54 Indexpunkten genau im Durchschnitt. Besonders auffällig: 42 Prozent haben die Digitalisierung inzwischen zu einem wichtigen Teil ihrer Geschäftsstrategie gemacht; im Vorjahr war dies erst bei 24 Prozent der Fall. Quelle: gpointstudio/AdobeStock
Das besondere Augenmerk liegt weiterhin auf dem Thema Sicherheit und Datenschutz (68 Punkte). Hier zeigt sich die Branche besonders sensibel. Das ist nicht verwunderlich, unterliegen Patientendaten doch einem besonderen Schutz. Dies zu kommunizieren und auch intern voranzutreiben, lohnt sich für die Unternehmen der Branche: Mobile Kommunikationsanwendungen tragen in 8 von 10 Unternehmen dazu bei, dass sich die Qualität interner Prozesse verbessert. Quelle: Deutsche Telekom
Die deutschen Handelsunternehmen haben ihre digitale Transformation im vergangenen Jahr weiter vorangetrieben. 37 Prozent der Unternehmen integrierten die Digitalisierung bereits in ihre Geschäftsstrategie. Das ist ein Plus von 12 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Der Handel liegt im Digitalisierungsindex jetzt bei 49 Punkten. Das ist zwar ein Punkt mehr als im Vorjahr, dennoch liegt die Branche damit leicht unter dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt (54 Punkte). Quelle: xy/AdobeStock
Digitale Konsequenz wird auch im Handel mit einem digitalen Mehrwert honoriert. Die digitalen Vorreiter sind mit ihren Unternehmenskennzahlen deutlich zufriedener als die übrigen Unternehmen. Aber schon digitale Einzelmaßnahmen zahlen sich aus: So sagen 73 Prozent der Unternehmen, dass sie dank Cloud-Lösungen effizienter arbeiten. Quelle: Deutsche Telekom
Das Handwerk liegt im Branchenvergleich in Sachen digitaler Transformation im vorderen Drittel. In 40 Prozent der Unternehmen ist die Transformation inzwischen fester Bestandteil der Geschäftsstrategie, weitere 41 Prozent der Betriebe setzen einzelne digitale Projekte um. Handwerksbetriebe versprechen sich handfeste Wettbewerbsvorteile von der Transformation. Quelle: Guilherme Cunha/Unsplash
Besondere digitale Konsequenz zahlt sich auch im Handwerk aus. Das beweist der Vergleich mit den Digital Leadern – also den digitalen Vorreitern unter den deutschen Unternehmen. Diese sind mit ihren Unternehmenskennzahlen viel zufriedener als der Durchschnitt. Im Handwerk liegt das unter anderem an zentral gesteuerten und überwachten Produktionsanlagen, die bereits in 82 Prozent der befragten Betriebe zu Kostensenkungen führen. Quelle: Deutsche Telekom
Im Branchenvergleich positioniert sich die Immobilienbranche mit einem Digitalisierungsindex von 52 Punkten im Mittelfeld. Der Durchschnitt aller Branchen liegt bei 54 Punkten. In 44 Prozent der Unternehmen aus dem Grundstücks- und Wohnungswesen ist die Transformation inzwischen fester Bestandteil der Geschäftsstrategie. Im Vorjahr war dies nur bei 24 Prozent der Firmen der Fall. Quelle: iAlicante Mediterranean Homes/Unsplash
Die Immobilienbranche sieht in der Digitalisierung ein wichtiges Instrument, um sich gegenüber disruptiven Wettbewerbern zu behaupten. Zunehmend sehen die Unternehmen in der digitalen Transformation einen wichtigen Schlüssel für den künftigen Erfolg. Dass sie auf dem richtigen Weg sind, merken vor allem Unternehmen, die auf cloudbasierte Software setzen. 91 von 100 Unternehmen arbeiten so effizienter. Quelle: Deutsche Telekom
Im Branchenvergleich gehört die Industrie weiterhin zum digitalen Führungsquartett. Aufgrund ihrer Erfahrungen mit der Automatisierung sind Fertigungsunternehmen bei der digitalen Transformation schneller in Fahrt gekommen als Firmen anderer Branchen. Da sich Industrieunternehmen mit ihrer internationalen Ausrichtung seit langem dem globalen Wettbewerb stellen, wollen sie mit der Digitalisierung ihre gute Position sichern und weiter ausbauen. Quelle: Christian42/AdobeStock
Die Unternehmen erreichen nun 58 von 100 möglichen Indexpunkten und haben im Vergleich zum Vorjahr zwei Punkte gutgemacht. Sie konzentrieren sich nach wie vor auf Sicherheit und Datenschutz und wollen vor allem ihre Produktivität steigern. Dies gelingt 70 Prozent der Unternehmen unter anderem mit dem Einsatz von Cloudlösungen. Fast ein Drittel der Unternehmen entwickelt darüber hinaus bereits neue digitale Produkte und Services und spricht damit neue Kunden an. Quelle: Deutsche Telekom
Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) liegen im Branchenvergleich in Sachen digitaler Transformation mit 62 Indexpunkten acht Punkte über dem Durchschnitt (54 Punkte). Nur die Finanzindustrie hat mit 63 Indexpunkten ein noch höheres Digitalisierungstempo vorgelegt. Naturgemäß zeigt sich die Branche besonders aufgeschlossen gegenüber digitalen Technologien, gehören sie doch zum eigenen Portfolio. Quelle: Kevin/Unsplash
. In 72 Prozent der Unternehmen ist die Transformation inzwischen fester Bestandteil der Geschäftsstrategie. Das ist im Branchenvergleich ein Spitzenwert und gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Zuwachs: Damals hatten nur 40 Prozent die digitale Transformation in ihrer Strategie verankert. Mit dem digitalen Wandel wollen die Unternehmen ihre Marktposition festigen und sich im Wettbewerb besser behaupten. Das tun sie unter anderem mit einer eigenen Website, über die 79 Prozent der Unternehmen eine bessere Kundenbindung erzielen. Quelle: Deutsche Telekom
Auch die Kunst- und Unterhaltungsbranche digitalisiert sich zunehmend. Zwar liegen die Unternehmen im Branchenvergleich in Sachen digitaler Transformation mit 50 Indexpunkten vier Punkte unter dem Durchschnitt, jedoch haben bereits 42 Prozent der Unternehmen die Transformation fest in ihre Geschäftsstrategie integriert. Quelle: Arif Wahid/Unsplash
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?