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IT-Sicherheit DDoS-Angriffe wirkungsvoll abwehren

Der DoS-Defence-Service der Telekom schützt Telekom-Kunden rund um die Uhr. Quelle: Deutsche Telekom

Der Online-Shop ist offline, der E-Mail-Server lahmgelegt, das Unternehmen nicht erreichbar: DDoS-Attacken können schmerzliche finanzielle Folgen haben. Wie Unternehmen sich vor diesen Cyberangriffen schützen können.

Betroffen ist fast jedes Unternehmen: 93 Prozent aller mittleren und großen Firmen wurden laut „Sicherheitsreport Entscheider 2016“ bereits Opfer einer Cyber-Attacke. DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) machen einen großen Anteil dieser Angriffe aus. Für 2017 ist die Vorhersage noch schlechter: „Was wir im vergangenen Jahr an DDoS-Attacken gesehen haben, ist noch nicht mal die Spitze des Eisbergs“, sagt Thoma Tschersich, IT-Sicherheitsexperte der Telekom.

Bei einem DDoS-Angriff leiten Internetkriminelle mehr Datenverkehr und Anfragen auf einen Anschluss, als dieser verarbeiten kann – bei einem jüngsten Angriff auf den französischen Hoster OVH etwa waren es 1,1 Terabyte pro Sekunde. Die Folge solcher Datenfluten: Die Firewall arbeitet nicht mehr, die Server stürzen ab, der Anschluss ist nicht mehr erreichbar. Wenn der Online-Shop offline oder das Unternehmen für die Kunden nicht mehr erreichbar ist, drohen hohe finanzielle Einbußen. Nicht selten folgen auf einen DDoS-Angriff auch Erpressungsversuche. 

Unternehmen für Kunden nicht mehr erreichbar

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Das Medienunternehmen ZIPPEL MEDIA wurde im vergangenen Jahr Opfer eines solchen DDoS-Angriffs: Rund 40.000 Open Connect-Verbindungen pro Sekunde aus Asien zwangen die Server des Unternehmens in die Knie. „Wir konnten nicht mehr arbeiten und waren für unsere Kunden nicht mehr erreichbar“, sagt General Manager Daniel Zippel. Die IT-Abteilung der Agentur stand dem Angriff hilflos gegenüber. „Wir reden hier von Dimensionen, denen nur noch im Backbone selbst begegnet werden kann“, sagt Telekom-Sicherheitsexperte Tschersich. ZIPPEL MEDIA wandte sich an die Telekom, deren Spezialisten leiteten daraufhin den gesamten Datenverkehr über einen speziellen Router und sortierten schädlichen Traffic nach vorher abgesprochenen Kriterien aus, bevor er Schaden anrichten konnte. Während des Angriffs standen Ansprechpartner der Telekom bereit, um die Filter anzupassen und neue Kunden auf die White List zu setzen.

Dauerhafter Service

Nach mehreren Tagen normalisierte sich der Datenverkehr und die Firewall konnte wieder selbstständig arbeiten. Eine Erfahrung, die ZIPPEL MEDIA nicht noch einmal machen wollte. „Beispielsweise in Produktionsphasen von Werbemitteln kostet uns ein Ausfall der Systeme viel Geld“, sagt Agentur-Geschäftsführer Zippel.

Aus diesem Grund buchte ZIPPEL MEDIA den DDoS-Defence-Service der Telekom dauerhaft. Sobald das Unternehmen einen Angriff erkennt, meldet es die Störung der Telekom – und kurz darauf beginnen die Experten mit entsprechenden Schutzmaßnahmen. Rund um die Uhr, auch am Wochenende.

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