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Mittelstand goes digital Vom Zugzwang zu neuen Chancen

Quelle: Samsung

Es gibt Licht und Schatten, wenn es um die Digitalisierung des Mittelstandes geht. Mobile Lösungen erleichtern den Einstieg in die Nutzung des Internet of Things. Sie bieten neue Optionen für Vertrieb, Marketing und Co.

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Im Oktober 2018 landete Deutschland im jährlichen Wettbewerbsindex des World Economic Forum (WEF) hinter den USA und Singapur weltweit auf Platz drei. Und noch vor den USA schneidet das Land zudem als innovationsfreundlichster Standort weltweit ab. Ein bemerkenswertes Ergebnis. Dennoch sei die Weltwirtschaft auf die Digitalisierung nur mäßig vorbereitet, auch in Deutschland gäbe es noch Luft nach oben, so der WEF. Insbesondere der Mittelstand ist im Visier: Hier gibt es neben viel Licht auch noch lange Schatten. Skepsis und Unsicherheit sind die Ursachen. Vor allem kleinere Unternehmen scheuen hohe Investitionen mit unsicherem ROI. Mobile Lösungen können den Weg in die Digitalisierung beschleunigen, denn sie erfordern keine hohen Investitionen und bieten die notwendige Flexibilität.

Der Einsatz des Internet of Things, die Inanspruchnahme von Cloud-Services oder die Nutzung KI-basierter Apps: Das alles gewinnt auch für kleine und mittelständische Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Die Varianten von Industrie 4.0 sind so vielfältig wie die Produkte und Services, die der Mittelstand anbietet. Enorme Potenziale für mobile Lösungen ergeben sich unter anderem im Vertrieb und bei der Produktpräsentation, in der Logistik und im Außendienst. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, was heute möglich ist.

Mobil im Vertrieb

Wie das geht, zeigt ein bedeutender Direktvertreiber für technische und chemische Verbrauchsgüter, die LANGGROUP mit Sitz im hessischen Großenlüder. Das Unternehmen beliefert Werkstätten und Industriebetriebe in ganz Europa, der Außendienst ist das Herzstück der Gruppe: 1200 ausgebildete Verkäufer sind europaweit unterwegs. Die LANGGROUP hat eine digitale Vertriebsstrategie entwickelt, mit der die Arbeitsprozesse im Außendienst modernisiert und gleichzeitig effizienter gestaltet werden konnten. Dazu gehört, dass die Außendienst-Mitarbeiter nun anstelle eines mehr als tausend-seitigen Katalogs ihre Produkte den Kunden digital über mobile Endgeräte vor Ort präsentieren. Alle Außendienstler wurden dafür mit Tablets und Smartphones ausgestattet, auf denen ihnen alle wichtigen Informationen zentralisiert und in Echtzeit zur Verfügung stehen.

Smarte Prozesssteuerung im Transportwesen

Rund 17.000 Lkw arbeiten schon heute mit der Telematik-App von SPEDION, einem führenden Telematikspezialisten für den Schwerlastverkehr. Die SPEDION App ist eine mobile, modulare Telematiksoftware für Android-Geräte auf Pay-per-use-Basis. Berufskraftfahrer in Speditionen, die diese Lösung nutzen, finden in der App zahlreiche Funktionen, die sie in ihrem Berufsalltag unterstützen, unter anderem Arbeitszeit- und Fahrzeiterfassung sowie Navigations- und Kommunikationstools. Damit können beispielsweise Fahrzeugpositionen im Backend erfasst und geteilt sowie weitere Fahrten flexibel eingeplant oder umdisponiert werden. Im November 2018 wurde mit SPEDION Mobile Control ein neues Modul vorgestellt, mit dem die smarte Prozesssteuerung weiter ausgebaut und an die individuellen Bedürfnisse der Kunden angepasst wird. Damit ist jetzt auch die individuelle Konfiguration mobiler Endgeräte per Fernzugriff möglich.

Virtuelle Wohnwelten am Point of Sale

Der stationäre Handel sucht nach immer neuen Möglichkeiten, die analoge und digitale Welt miteinander zu verbinden und damit bessere und nachhaltigere emotionale Markenerlebnisse am Point of Sale zu schaffen. Positive Emotionen sind wichtig, denn das hilft bei der Kundenbindung. Diesem Konzept folgt auch Hamberger Flooring. Das Unternehmen hat für seine Marke HARO, Deutschlands führender Parkettmarke, mit HARO STUDIOplus eine neue Art der Bodenpräsentation realisiert. Über die App können die Partner von Hamberger Flooring ihren Kunden eine neue, digital unterstütze Präsentation ihres Wunschbodens liefern. So ist es unter anderem möglich, die Wirkung des gewählten Belags in einer virtuellen Nachbildung des Raumes mit der VR-Brille zu betrachten oder direkte Vergleiche verschiedener Bodenbeläge auf interaktiven Touchscreens anzustellen. Darüber hinaus liefert die POS-Lösung Informationen zur Verfügbarkeit, kalkuliert den Preis und empfiehlt das ideale Zubehör. Damit haben die Verkäufer alle benötigten Daten zur Hand und können bei Bedarf außerdem weitere Zusatzinformationen wie etwa Pflegehinweise liefern.

Mobile Hardware und Software ist der Schlüssel

In allen genannten Fällen liefert der Elektronikhersteller Samsung nicht nur die Hardware, also die mobilen Endgeräte oder VR Headsets, sondern auch die notwendigen Sicherheits-, Services- und Administrationstools über seine Knox-Plattform. Ebenfalls genutzt wird das Samsung Development Kit (SDK) zur individuellen Konfiguration der Endgeräte. Damit können die Unternehmen nicht nur eine große Anzahl von Endgeräten ohne große Kostenaufwände automatisch konfigurieren und installieren, sondern auch ihre Rollouts unkompliziert gestalten sowie die Geräte zentral verwalten und updaten. Zudem sind über die mehrschichtige Sicherheitsarchitektur sensible Unternehmensdaten weitreichend geschützt.

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