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Best of TechBoost – Teil 4: Neuro Flash Gesteuerte Assoziationen

Quelle: PR

Woran denken Sie, wenn Sie dieses englische Wort „So_p“ vervollständigen sollen? Neuro Flash kennt die Antwort, denn es weiß, was Sie vorher gedacht haben. Damit will das Start-up das Marketing ins Zeitalter der KI überführen.

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Jonathan Mall könnte überall sein. Im süd-ost-asiatischen Dschungel bei 38 Grad oder in Köln-Ehrenfeld bei einem Vortrag. Was Leser nach diesen einleitenden zwei Sätzen denken, welche Assoziationen sie damit verbinden, kann Mall recht präzise analysieren und vorhersagen. Er weiß das, weil Leser vorher in sozialen Medien gelesen und kommentiert haben, Internetseiten aufgerufen und mehr über sich und ihre Annahmen verraten haben, als sie vorhatten.

Unbegreifliche 300 Trillionen sogenannte semantische Verknüpfungen gewonnen aus mehr als 67.000.000.000 Wörtern, die Menschen binnen eines Jahres alleine in Deutschland lesen und schreiben, analysiert Neuro Flash. Wörter aus Zeitungen, Magazinen, Werbung oder Social Media, die Menschen konsumieren. Sie werden analysiert von dem Unternehmen, das der promovierte Neuro-Psychologe 2016 in Hamburg gegründet hat. „Das ist der Umfang von etwa 64 Bibliotheken“, sagt Mall.

Jonathan Mall von Neuro Flash Quelle: PR

Er teilt bei Vorträgen im Anzug für die T-Systems oder in Lederhosen auf der Bits & Pretzels das Publikum gerne in zwei Gruppen. Jeder zeigt er ein anderes Foto – einmal Gemüse und einmal Zähne vor einem Dental-Spiegel. Dann bittet er beide Gruppen, den fehlenden Buchstaben im englischen Wort „So_p“ zu ersetzen. Die Hirne der Anwesenden haben sofort automatisierte Assoziationen, die entweder zu „Soup“ oder „Soap“ ergänzen – je nachdem welches Foto sie gesehen haben. Wehren, so Mall, kann sich dagegen so gut wie niemand.

Das TechBoost-Programm

Diesen Schatz an Informationen können sich Unternehmen im Marketing zu Nutze machen. Und Neuro Flash hilft, ihn zu heben. Im Kopf ist es nämlich der gleiche Prozess, der uns Assoziationen zum Wort „Soup“ oder einer Handelsmarke gibt. Was so menschlich klingt, ist extrem datenintensives High-Tech. Mehrere Tage arbeiten die Rechner um aus einigen Terabytes von Textdaten die Assoziationen zu berechnen die Menschen in er Kultur im Moment haben. In 14 Sprachen bietet Neuro Flash seine Analysen derzeit an.

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    Das ist ein Verfahren, das nur deshalb funktioniert, weil die Daten in der Cloud entsprechend schnell verarbeitet werden können. „Für uns ist die Telekom ein guter Partner, da sie für Zuverlässigkeit steht.“ Als Start-up, so Mall, habe man eher mit dem gegenteiligen Image zu kämpfen. Gemeinsam könne man den Kunden jedoch Innovationskraft und Zuverlässigkeit vermitteln. Gerade für junge Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf der Verwendung riesiger Datenmengen beruht, die Kooperation im TechBoost-Programm sinnvoll. Junge Unternehmen können mit der Sicherheit und Zuverlässigkeit in ihrem Marketing argumentieren, die Telekom profitiert vom KnowHow, auf das der Konzern verweisen kann.

    Die InnovationsworkshopsMit den Innovationsworkshops bringt die Telekom Startups und Kunden zusammen. Der Innovationsworkshop findet unter Teilnahme des Kunden inklusive Geschäftsführung, Vorstand und Experten, dem TechBoost-Team und den ausgewählten Startups statt. TechBoost begleitet Kunden von A bis Z - über Matchmaking bis hin zum Proof-of-Concept. Für jede Herausforderung wird die passende Lösung gefunden. Mehr Infos finden Sie hier. Quelle: PR

    Drei Säulen sind es, die auf Neuro Flashs Maschinen fußen: Kunden können analysieren lassen, wie die eigene Marke im Vergleich heute und in Zukunft zu möglichen Wettbewerbern dasteht. Beim „Claim testing“ lassen sich Einschätzungen gewinnen, mit welchem sprachlichen Haken, die meisten Kunden geködert werden können. Und drittens bietet das Start-up Hilfe zur Verbesserung von Social-Media-Aktivitäten an. Denn in Summe verraten die Informationen die Menschen konsumieren, welche Assoziationen und Gedanken sie im nächsten Schritt haben werden. Egal, ob in Süd-Ost-Asien oder Köln-Ehrenfeld.

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